Drei Auffahrunfälle auf A7: Fünf Verletzte, darunter Kinder
Auffahrunfälle auf A7: Fünf Verletzte, darunter Kinder

Am Samstag ereigneten sich auf der Autobahn 7 im dichten Reiseverkehr gleich drei Auffahrunfälle innerhalb von zwei Stunden. Die Polizei meldete insgesamt fünf Leichtverletzte, darunter drei Kleinkinder. Der erste Unfall geschah zwischen den Anschlussstellen Altenstadt und Illertissen im Landkreis Neu-Ulm.

Phantomstau als Auslöser

Grund für den ersten Zusammenstoß war ein sogenannter Phantomstau. Eine Autofahrerin erkannte die stockende Verkehrslage zu spät und fuhr auf das Auto einer Familie auf. Bei dem Aufprall wurden beide Fahrer sowie zwei Kleinkinder leicht verletzt. Die beiden beteiligten Fahrzeuge wurden total beschädigt. Der Sachschaden belief sich auf etwa 53.000 Euro.

Gaffer verursachen weitere Unfälle

Während der Unfallaufnahme auf der Fahrbahn in Richtung Ulm staute sich der Verkehr auf der Gegenfahrbahn in Richtung Füssen. Grund waren neugierige Gaffer, die die Unfallstelle beobachteten. In diesem Stau fuhr ein Autofahrer auf ein abbremsendes Fahrzeug auf. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.

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Nur kurze Zeit später ereignete sich ein dritter Unfall auf der Höhe von Buxheim im Landkreis Unterallgäu. Auch hier erkannte ein Autofahrer den stockenden Verkehr zu spät und fuhr auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Ein mitfahrendes Kleinkind wurde dabei leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer

Die Polizei appellierte eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, stets ausreichend Abstand zu halten und aufmerksam zu fahren. Besonders warnte sie davor, sich von Unfällen auf der Gegenfahrbahn ablenken zu lassen. Solches Verhalten könne gefährliche Situationen und Folgeunfälle vermeiden helfen.

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