Bannewitzer Goldschatz: Märchenhafter Fund wird Geldsegen für Vereine
Goldschatz Bannewitz: 38.000 Euro für Vereine

Gut sechs Monate nach dem spektakulären Fund eines Goldschatzes in Bannewitz ist der Erlös aus dem Verkauf der Barren an lokale Vereine überreicht worden. Bürgermeister Heiko Wersig übergab die Summe von rund 38.000 Euro an Vertreter von 30 Vereinen aus der sächsischen Gemeinde südlich von Dresden.

Ein Dankeschön für das Ehrenamt

„Es ist ein Dankeschön für eure Arbeit bei uns in der Gemeinde. Ihr seid der Kit unserer Gesellschaft“, sagte Wersig bei der feierlichen Übergabe in Dresden. Der Gemeinderat hatte beschlossen, dass der Geldsegen dem Zusammenhalt und der Gemeinschaft zugutekommen soll. Die Summe teilen sich unter anderem Feuerwehrvereine, Karnevals-, Musik- und Tanzvereine sowie Jugendclubs.

Fund beim Rasenmähen

Im vergangenen Oktober hatte ein Gemeindemitarbeiter bei Mäharbeiten zehn Goldbarren entdeckt, jede eine Feinunze (etwa 31 Gramm) schwer. Da niemand glaubhaft seinen Anspruch auf das Gold nachweisen konnte, ging es nach Ablauf der sechsmonatigen Finderfrist in den Besitz der Gemeinde über. Bürgermeister Wersig reichte es direkt an die Vereinsvertreter weiter.

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Polizei ermittelte erfolglos

Polizeisprecher Thomas Geithner bezeichnete den Fall als rätselhaft. Die Ermittler prüften mögliche Verbindungen zu Straftaten und gingen 37 Hinweisen von Privatpersonen und bundesweiten Polizeidienststellen nach. Sogar ein Mann von der Insel Madeira habe sich gemeldet, der Gold per Post verschickt hatte, das nie ankam. Jedoch ergab sich keine Verbindung zum Bannewitzer Goldfund. Die Ostsächsische Sparkasse prüft nun die Echtheit der Barren, und in den nächsten Tagen sollen die Vereine das Geld aus dem Ankauf erhalten.

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