Das als Industriemuseum und Veranstaltungsort bekannte Ferropolis hat seit Donnerstag eine neue kleine Ausstellung eröffnet. Sie ergänzt die bestehende „Ausstellung Ferropolis“ zur Geschichte des Tagebaus und Bergbaus um ein weiteres Detail. Die Schau widmet sich dem sensiblen Thema des Einsatzes von Strafgefangenen zu DDR-Zeiten, unter anderem im Tagebau Golpa-Nord.
Hintergrund der Ausstellung
Die Ausstellung befindet sich in einer Holzbaracke und zeigt die harte Arbeit der Zwangsarbeiter. Mitarbeiterin Josepha Kirchner erklärte bei der Eröffnung die Hintergründe. Besucher erfahren, wie Strafgefangene unter unmenschlichen Bedingungen im Tagebau schuften mussten.
Details zur Schau
Die Ausstellung beleuchtet ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte. Sie zeigt Fotografien, Dokumente und Zeitzeugenberichte. Ziel ist es, an die Opfer zu erinnern und die historischen Fakten zu bewahren. Die Holzbaracke als Ausstellungsort symbolisiert die einfachen Unterkünfte der Arbeiter.
Ferropolis ist bekannt für seine Industriekultur und Veranstaltungen. Mit dieser Ausstellung wird ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit geleistet. Die Schau ist ab sofort für Besucher geöffnet.



