In der Leipziger Innenstadt hat sich am Montagnachmittag ein schwerwiegender Vorfall ereignet. Nach übereinstimmenden Berichten ist ein stark beschädigter VW-SUV vom Augustusplatz über die Grimmaische Straße durch die Fußgängerzone in Richtung Thomaskirchhof gerast. Dabei soll sich eine Person auf dem Dach des Fahrzeugs befunden haben.
Erste Erkenntnisse und Augenzeugenberichte
Augenzeugen berichten, dass es offenbar Tote gegeben habe. Mehrere Menschen seien vor Ort mit Tüchern abgedeckt worden. Zudem gibt es unbestätigte Berichte über eine Messerstecherei im Zusammenhang mit dem Geschehen. Die Polizei bestätigte zunächst mehrere Verletzte, jedoch keine Toten. Ein Polizeisprecher sprach von einer „dynamischen Lage“ und warnte vor Spekulationen.
Mehrere Augenzeugen berichten zudem, es habe so ausgesehen, als habe sich ein Mädchen an der Motorhaube des Fahrzeugs festgekrallt. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.
Einsatzkräfte im Großeinsatz
Ob es sich um eine gezielte Tat oder einen Unfall handelt, ist bislang nicht bekannt. Am Augustusplatz landete kurz darauf ein Rettungshubschrauber. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Neben mehreren Rettungswagen landete auf dem Augustusplatz ein Rettungshubschrauber. Auch ein Rettungshubschrauber aus Halle wurde nach Leipzig beordert.
Die Behörden lösten einen MANV-Alarm aus – einen Alarm wegen eines Massenanfalls von Verletzten. Weite Teile der Innenstadt sind weiträumig abgesperrt. Zur Koordinierung des Großeinsatzes werden zwei Bereitstellungsräume für Einsatzkräfte eingerichtet: am Leipziger Hauptbahnhof sowie am Johannesplatz.
Weitere Entwicklungen
Die Polizei bittet die Bevölkerung, den Bereich großräumig zu meiden und keine Spekulationen zu verbreiten. Weitere Informationen werden im Laufe des Abends erwartet. Die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls laufen auf Hochtouren.



