Bei Bauarbeiten auf einem alten Spielplatz im Berliner Stadtteil Kreuzberg haben Arbeiter einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Sie stießen auf menschliche Knochen. Die Polizei sicherte die Überreste und leitete eine Untersuchung ein. Wie die Behörden mitteilten, wurden die ersten Knochen oder Knochenteile bereits am 28. April entdeckt. Am darauffolgenden Donnerstag gruben die Einsatzkräfte erneut und fanden weitere Fragmente.
Kein Hinweis auf Gewaltverbrechen
Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen nicht von einem Tötungsdelikt aus. Die genaue Herkunft der Knochen ist unklar. Es könnte sich um historische Überreste handeln, da der Boden in Berlin immer wieder archäologische Funde preisgibt. Die Polizei betonte, dass alle Funde nun kriminaltechnisch untersucht werden, um Klarheit zu schaffen.
Hintergrund des Fundes
Der Spielplatz, auf dem die Bauarbeiten stattfanden, liegt in einem belebten Wohngebiet in Kreuzberg. Die Arbeiten wurden nach dem Fund vorübergehend unterbrochen. Die Onlinezeitung „Berliner Sonntagsblatt“ hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Die Polizei rief Zeugen auf, die möglicherweise weitere Informationen zu dem Fundort haben, sich zu melden.
In der Vergangenheit gab es in Berlin immer wieder ähnliche Entdeckungen bei Bauprojekten. Oft handelte es sich um Gebeine aus vergangenen Jahrhunderten, die auf Friedhöfen oder Begräbnisstätten zurückgehen, die im Laufe der Zeit überbaut wurden. Die genaue Analyse der Knochen wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.



