Niederbayern: Nachbau von KZ-Tor vor Amt aufgestellt – Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung
KZ-Tor-Nachbau vor Amt: Polizei ermittelt in Niederbayern

Nachbau von KZ-Tor in Niederbayern aufgestellt: Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung

Vor einem Amtsgebäude in Eggenfelden im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn haben Unbekannte eine selbst gefertigte Holzkonstruktion mit nationalsozialistischen Bezügen installiert. Die Polizei entfernte den Torbogen am Freitagmorgen und leitete Ermittlungen wegen Volksverhetzung ein. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing bestätigte den Vorfall.

Details der Holzkonstruktion mit NS-Symbolen

Bei der Konstruktion handelte es sich Medienberichten zufolge um einen Nachbau des Eingangstors des Konzentrationslagers Auschwitz. Auf dem oberen Teil befand sich die während der NS-Zeit an mehreren Konzentrationslagern verwendete Aufschrift „Arbeit macht frei“. Zudem hatten die Täter Hakenkreuze aus Holzlatten in die Seitenteile des Tors eingearbeitet.

Die Polizei baute das Holzgestell ab und stellte es sicher. Die Kriminalpolizeiinspektion in Passau übernahm die Ermittlungen und bittet die Bevölkerung um Hinweise zu den unbekannten Tätern.

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Reaktionen und gesellschaftliche Verurteilung

Bürgermeister Martin Biber zeigte sich erschüttert von dem Vorfall und sprach von einem Angriff auf grundlegende gesellschaftliche Werte. Der Vorfall löste in der Region Bestürzung aus und wurde als klare Verharmlosung der NS-Verbrechen bewertet.

Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Hintergründe der Tat und die Identität der Verantwortlichen. Die Polizei betont die Bedeutung solcher Straftaten im Kontext der Bekämpfung von Rechtsextremismus.

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