Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich gewährt einen tiefen Einblick in die Welt der Hasskommentare, die ihm täglich entgegenschlagen. In einem aktuellen Video berichtet er von den beleidigenden Nachrichten und Drohungen, die er erhält, und erklärt, wie er damit umgeht.
Die Strategie des Schiedsrichters
Ittrich betont, dass er sich nicht einschüchtern lässt. Er hat eine klare Methode entwickelt: „Dein Kind sollte aufpassen“, sagt er in dem Video, um zu verdeutlichen, wie absurd die Kommentare oft sind. Er ignoriert die meisten Nachrichten, aber bei strafrechtlich relevanten Inhalten erstattet er Anzeige. Zudem arbeitet er mit der DFL-Stiftung zusammen, um Aufklärungsarbeit zu leisten.
Einblicke in die Praxis
Der Schiedsrichter zeigt konkrete Beispiele von Hasskommentaren aus den sozialen Medien. Er erklärt, dass viele Verfasser anonym agieren, aber die Justiz zunehmend ermittelt. Ittrich appelliert an die Fans, respektvoller zu sein und die Leistung der Unparteiischen anzuerkennen.
Das Video ist Teil einer Kampagne gegen Hass im Fußball. Ittrich hofft, dass sein offener Umgang mit dem Thema andere ermutigt, sich ebenfalls zu wehren. Die Resonanz auf seine Aktion ist überwiegend positiv, viele Kollegen unterstützen ihn.



