Im Landgericht Halle geht der Prozess um den Tod der zweijährigen Sophie weiter. Die Tante des angeklagten Vaters (38) sagte als Zeugin aus. Sie hatte versucht, das Kind nach den schweren Verbrühungen zu retten. Im Gerichtssaal brach sie in Tränen aus: „Ich habe doch schon meinen Sohn verloren“, rief sie verzweifelt.
Die letzten Stunden von Sophie
Die 58-jährige Zeugin schilderte die letzten Tage und Stunden ihrer Großnichte. Sophie war am 12. Mai 2024 nach schweren Verbrühungen gestorben. Die Verletzungen waren so massiv, dass die Kleine nicht einmal geweint haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Vater vor, die Verbrühungen verursacht zu haben. Er soll die Ahnungslosigkeit nur gespielt haben.
Verteidigung des Vaters
Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Seine Verteidigung argumentiert, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe. Die Tante hingegen belastet ihn schwer. Sie berichtete, dass der Vater nach dem Vorfall seltsam ruhig gewirkt habe.
Das Kinderzimmerfenster der kleinen Sophie wurde nach ihrem Tod zu einer Gedenkstätte. Freunde und Nachbarn legten Kerzen und Rosen ab. Der Prozess wird fortgesetzt.



