B96 in Fürstenberg für eine Woche voll gesperrt: Anschluss der Behelfsbrücke beginnt
Nachdem der Winter endgültig abgezogen ist und kein erneuter Frost mehr droht, können die seit Wochen geplanten Bauarbeiten in Fürstenberg an der Havel nun starten. Ab Montag, dem 2. März, wird die Bundesstraße 96 für eine ganze Woche vollständig gesperrt, um die bereits im Vorjahr eingehobene Behelfsbrücke an die bestehende Fahrbahn anzuschließen. Diese Maßnahme ist dringend notwendig, um den Verkehr in der Region langfristig sicher aufrechtzuerhalten.
Umleitung und Baustellenvorbereitungen laufen bereits
Wie aus dem Baustelleninformationssystem des Landesbetriebs Straßenwesen in Brandenburg hervorgeht, wurden bereits entsprechende Baustellenschilder entlang der B96 aufgestellt. Die Vollsperrung soll bis zum Freitag, dem 6. März, andauern und betrifft insbesondere viele Reisende und Pendler aus der Mecklenburgischen Seenplatte sowie der Uckermark. Der Verkehr wird während dieser Zeit großräumig umgeleitet: Von Fürstenberg aus führt die Umleitung über Lychen, Templin, Zehdenick und zurück zur B96 nach Löwenberg, wobei auch die umgekehrte Richtung entsprechend gesperrt ist.
Hintergrund: Neue Schleusenbrücke in Planung
In Fürstenberg, das unmittelbar hinter der Grenze zu Mecklenburg liegt, ist in den kommenden Jahren der Neubau einer Schleusenbrücke geplant. Um den Verkehr während der Bauphase nicht zu unterbrechen, wurde bereits im vergangenen Jahr eine provisorische Behelfsbrücke an der Havelschleuse errichtet. Ursprünglich sollte der Anschluss dieser Brücke an die Fahrbahn bereits Ende des Vorjahres erfolgen, doch mussten die Arbeiten mehrfach verschoben werden – unter anderem aufgrund des lang anhaltenden Frosts, der eine sichere Ausführung unmöglich machte.
Nach Abschluss der aktuellen Arbeiten wird die Behelfsbrücke in Betrieb genommen und die alte, marode Schleusenbrücke anschließend abgerissen. Parallel dazu befindet sich der Ersatzneubau bereits in der Planungsphase, wobei der genaue Starttermin für diese Bauarbeiten vom Landesbetrieb bislang noch nicht kommuniziert wurde. Mit der Freigabe der Behelfsbrücke entfällt auch das bisherige Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 16 Tonnen, das zuletzt galt, um die Belastung der alten Brücke zu minimieren.
Die Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region und sollen langfristig für mehr Sicherheit und Effizienz sorgen.



