Keine Fördermittel für Sportstätten in Woldegk und Feldberg
Keine Fördermittel für Sport in Woldegk und Feldberg

Die Gemeinden Woldegk und Feldberg in der Region Neustrelitz erhalten keine Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Beide Projekte wurden nicht in die Liste der geförderten Vorhaben aufgenommen, wie das Programm nun veröffentlicht wurde.

Woldegker Sportzentrum ohne finanzielle Unterstützung

Das geplante Woldegker Sportzentrum, dessen Kosten auf rund drei Millionen Euro geschätzt werden, findet sich nicht im Förderprogramm wieder. Die Stadt hatte bereits weitreichende Planungen durchgeführt und eine Baugenehmigung erhalten. Nun müssen die Verantwortlichen weiterhin auf eine Finanzierung warten. Ohne die Förderung und eine mögliche Sonderbedarfszuweisung hätte Woldegk einen Eigenanteil von etwa 580.000 Euro stemmen müssen. Der Sportverein SG Mühlenwind Woldegk 1948 e.V., der mehr als 100 Kinder trainiert und rund 50 erwachsene Mitglieder zählt, ist auf die bestehenden, in die Jahre gekommenen Anlagen angewiesen. Aktuell stehen für alle Mitglieder lediglich eine Toilette und eine Dusche zur Verfügung.

Feldberger Seenlandschaft ebenfalls leer ausgegangen

Auch die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft wurde nicht in das Bundesprogramm aufgenommen. Sie hatte ein Sanierungsprojekt für das große Spielfeld eingereicht, das künftig von der Schule, dem örtlichen Sportverein und möglicherweise Dritten genutzt werden sollte. Die Gemeinde hatte sich aufgrund der vergleichsweise geringen Projektgröße gute Chancen ausgerechnet, doch letztlich blieb die Förderung aus.

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Bundesprogramm fördert 314 Sportstätten

Insgesamt werden im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ 314 Sportstätten mit Mitteln aus dem Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität unterstützt. Dafür stehen in dieser Förderrunde 333 Millionen Euro zur Verfügung. Woldegk und Feldberg gehören jedoch nicht zu den begünstigten Kommunen. Die Zukunft der Sportstätten in beiden Orten bleibt damit vorerst ungewiss.

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