Warnstreik legt Lufthansa-Verkehr in Norddeutschland lahm
Ein ganztägiger Warnstreik der Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo bringt am Donnerstag den Flugverkehr der Lufthansa in Norddeutschland nahezu vollständig zum Erliegen. Sowohl in Bremen als auch in Hannover müssen Passagiere mit massiven Einschränkungen rechnen, da die Airline den Großteil ihrer Verbindungen streichen musste.
Bremen: Kompletter Ausfall aller Lufthansa-Flüge
Am Flughafen Bremen hat die Lufthansa sämtliche Starts und Landungen für Donnerstag abgesagt. Ein Sprecher des Flughafens bestätigte, dass insgesamt 18 Flugbewegungen betroffen sind: jeweils neun Starts und neun Landungen. Konkret fallen vier Verbindungen von und nach Frankfurt sowie fünf Verbindungen von und nach München aus. Die betroffenen Fluggäste werden laut Airline direkt informiert und auf alternative Flüge umgebucht.
Hannover: Massive Einschränkungen im Flugplan
Auch am Flughafen Hannover zeigt der Warnstreik massive Auswirkungen. Von den ursprünglich geplanten neun Starts und neun Landungen der Lufthansa wurden bereits am frühen Nachmittag jeweils sechs gestrichen. Lediglich eine morgendliche Verbindung von und nach Frankfurt sowie zwei Verbindungen von und nach München, die von der Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines durchgeführt werden, standen gegen 14 Uhr noch im Plan.
Gewerkschaften rufen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf
Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo haben für Donnerstag zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Ihr Ziel ist es, über den gesamten Tag hinweg sämtliche Lufthansa-Abflüge in Deutschland zu verhindern. Der Streik betrifft sowohl Piloten als auch das Kabinenpersonal und ist als Warnstreik im Rahmen laufender Tarifverhandlungen angelegt.
Die Fluggäste der betroffenen Strecken werden dringend gebeten, sich vor Reiseantritt bei der Lufthansa über den aktuellen Status ihrer Flüge zu informieren. Die Airline hat angekündigt, betroffene Passagiere umgehend zu benachrichtigen und alternative Reisemöglichkeiten anzubieten. Für viele Norddeutsche bedeutet der Streiktag allerdings erhebliche Umplanungen und Verspätungen.



