Verdi-Streik in München: Diese Verkehrsalternativen funktionieren im 10-Minuten-Takt
München: ÖPNV-Streik - Diese Alternativen fahren weiter

Verdi-Streik legt Münchens ÖPNV lahm - Diese Alternativen funktionieren

Am Freitag und Samstag wird der öffentliche Nahverkehr in München durch einen Verdi-Warnstreik erheblich beeinträchtigt. U-Bahnen, Trambahnen und Busse fahren nur noch eingeschränkt oder gar nicht. Dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um in der Stadt mobil zu bleiben. Wer zwischen Freitag, dem 27. Februar, und Sonntag, dem 1. März, unterwegs sein muss, kann auf verschiedene Alternativen zurückgreifen.

Eingeschränkter Betrieb bei U-Bahn und Tram

Trotz des Streiks verkehren vereinzelt U-Bahnen auf bestimmten Linien. Auf der U2 und U5 fahren Züge zwischen Feldmoching, Hauptbahnhof, Giesing, Innsbrucker Ring und Neuperlach Süd im 10-Minuten-Takt. Die U3 bedient die Strecke zwischen Olympiazentrum und Fürstenried West ebenfalls alle zehn Minuten. Auf der U6 verkehren Bahnen zwischen Fröttmaning und Klinikum Großhadern im gleichen Rhythmus. Allerdings werden diese Fahrten nicht in der offiziellen Fahrplanauskunft angezeigt.

Bei den Trambahnen fährt die Linie 20 im 10-Minuten-Takt, während die Linie 25 alle 20 Minuten verkehrt. Die Busse der MVG sind stark eingeschränkt, etwa die Hälfte der Fahrzeuge ist im Einsatz. Alle Buslinien werden nur reduziert bedient.

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S-Bahn und Regionalzüge als zuverlässige Optionen

Da die S-Bahn zur Deutschen Bahn gehört, ist sie vom Streik nicht betroffen und soll fahrplanmäßig verkehren. Auch bestimmte Regionalbahnen halten innerhalb Münchens und bieten alternative Verbindungen. Aus dem Süden bedienen die RB 55, 56 und 57 aus dem Oberland Haltestellen wie Solln, Siemenswerke, Harras, Donnersbergerbrücke und Hauptbahnhof. Die RB 58 aus Rosenheim hält unter anderem in Deisenhofen, Solln und Mittersendling.

Aus östlicher Richtung verkehren der RE 5 und die RB 58 zwischen Grafing, Ostbahnhof und Hauptbahnhof. Die RB 40 verbindet Markt Schwaben mit dem Hauptbahnhof über den Ostbahnhof. Aus dem Norden halten der RE 3 aus Passau oder Landshut in Freising und am Hauptbahnhof, während die RB 33 zusätzlich in Unterschleißheim, Feldmoching und Moosach hält. Aus westlicher Richtung bringen die RB 87, RE 80 und RE 89 aus Augsburg sowie der RE 72 aus Geltendorf Fahrgäste nach Pasing und zum Hauptbahnhof.

Sharing-Dienste als flexible Lösung

Für kurze Strecken bieten sich zahlreiche Sharing-Angebote an. Call a Bike von der Deutschen Bahn verfügt über mehr als 1.000 Räder an über 270 Stationen in München. Die Tarife reichen vom „Starter“-Paket ohne Grundgebühr bis zum „Premium“-Abo für 5,90 Euro monatlich mit 30 Minuten inklusiver Nutzung pro Fahrt.

Dott bietet E-Bikes und E-Scooter an, die über die MVG-Go-App oder die eigene Dott-App gebucht werden können. Die Fahrzeuge müssen auf blau markierten Parkflächen abgestellt werden, besonders innerhalb des Altstadtrings.

Die knallroten Emmy-Elektroroller sind im gesamten Innenstadtbereich verfügbar. Nach der Registrierung kostet die Freischaltung einen Euro, pro Fahrminute fallen 36 Cent an. Die Rückgabe erfolgt auf öffentlichen Parkplätzen innerhalb des Geschäftsgebiets.

Voi aus Schweden bietet E-Bikes und E-Scooter mit einer Freischaltgebühr von 99 Cent und 24 Cent pro Minute. Auch Voi kann über die MVG-Go-App genutzt werden. Die Fahrzeuge müssen auf ausgewiesenen Abstellplätzen geparkt werden.

Lime verfügt im Großraum München über mehrere tausend E-Scooter und E-Bikes mit austauschbaren Batterien. Die Ausleihe kostet einen Euro beim Entsperren und etwa 25 Cent pro Minute. Innerhalb des Altstadtrings ist das Abstellen nur auf speziellen Flächen erlaubt.

Alle Sharing-Dienste erfordern eine Registrierung per App und akzeptieren gängige Zahlungsmethoden wie Kreditkarte, PayPal oder Apple Pay. Für die Nutzung muss man in der Regel volljährig sein.

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