Giesinger Berg in München: Umbau für Radfahrer und Fußgänger startet Mitte März
München: Umbau am Giesinger Berg startet im März

Giesinger Berg in München: Umbau für Radfahrer und Fußgänger startet Mitte März

Jetzt ist es offiziell: Der Giesinger Berg in München wird umgestaltet, um Radfahrern und Fußgängern mehr Sicherheit und Komfort zu bieten. Die Bauarbeiten sollen bereits Mitte März beginnen und ein Jahr dauern. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Fortschritt in der städtischen Mobilitätspolitik, nachdem die Pläne seit 2023 beschlossen waren.

Konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit

Die Umgestaltung umfasst mehrere zentrale Verbesserungen. Bergab wird der bestehende Radweg auf zwei Meter verbreitert, während bergauf, wo bisher nur ein schmaler Gehweg existierte, getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger geschaffen werden. Für den Autoverkehr bleibt es bergauf bei zwei Fahrspuren, bergab wird jedoch nur noch eine Spur zur Verfügung stehen. An der Kreuzung Ichostraße/Silberhornstraße werden die Querungsmöglichkeiten deutlich verbessert, was insbesondere für die Schüler der Ichoschule einen sichereren Schulweg ermöglicht.

Politische Kontroversen und Unterstützung

Die Pläne haben in den letzten Wochen zu hitzigen Diskussionen geführt, die teilweise im Wahlkampf wurzeln. Die CSU kritisierte das Vorhaben als "Staufalle" und versuchte mit einem Änderungsantrag, den Umbau zu stoppen. Im Gegensatz dazu setzen sich Grüne und SPD sowie lokale Bezirksausschüsse und Elterninitiativen vehement für die Umgestaltung ein. Gudrun Lux, mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen, betont: "Verkehrssicherheit, vor allem für unsere Kinder, ist nicht verhandelbar."

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Finanzierung und Zeitplan

Die Bauarbeiten beginnen am 16. März, nachdem ursprünglich ein früherer Start geplant war. Die Verzögerung wurde durch die Wartezeit auf Bundesfördermittel verursacht, die nun 616.000 Euro betragen. Die Stadtrats-Grünen weisen darauf hin, dass eine Rücknahme der Pläne für die Steuerzahler teuer geworden wäre, da bereits beauftragte Baufirmen bis zu drei Millionen Euro hätten erstattet werden müssen.

Zukunftsperspektiven und offene Fragen

Trotz der aktuellen Umgestaltung bleibt die lang geplante Brücke über den Giesinger Berg ein Thema. CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl argumentiert, dass der Umbau hätte warten sollen, bis über die Martin-Luther-Straße entschieden wurde. Die Grünen unterstützen ebenfalls den Brückenbau und fordern die Finanzierung aus Bundesmitteln. Beide Seiten sind sich einig, dass diese Infrastrukturmaßnahme langfristig notwendig ist, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.

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