Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Reform der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen. Mit dem von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) entwickelten Maßnahmenpaket soll das drohende Defizit in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von rund 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr geschlossen werden. Oberstes Ziel der Regierung ist es, die Krankenkassenbeiträge für Versicherte und Unternehmen bei 14,6 Prozent zu halten.
Einsparungen durch gezielte Einschnitte
Die Einsparungen sollen durch Einschnitte in verschiedenen Bereichen erreicht werden. Details zu den geplanten Änderungen und deren Auswirkungen auf Versicherte werden in den kommenden Wochen erwartet. Das Vorhaben geht nun in die parlamentarische Beratung, wo über die konkreten Maßnahmen diskutiert wird.
Weiteres Vorgehen
Nach der Einigung im Kabinett wird der Gesetzentwurf nun dem Bundestag und Bundesrat zugeleitet. Die Reform ist ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung langfristig zu sichern. Weitere Details werden im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens bekannt gegeben.



