Katrin Müller-Hohenstein über schwierige Anfänge im Sportstudio
Müller-Hohenstein: Anfänge im Sportstudio waren schwer

Katrin Müller-Hohenstein hat sich in einer ehemaligen Männerdomäne etabliert. Die 60-jährige Moderatorin führt seit 2006 durch „das aktuelle sportstudio“ und ist aus dem ZDF-Format kaum wegzudenken. Doch ihre Anfänge waren alles andere als einfach, wie sie nun im „Kölner Treff“ verriet.

Ein Traum wird wahr – mit Hindernissen

Bereits als Kind träumte Müller-Hohenstein davon, eines Tages „das aktuelle sportstudio“ zu moderieren. Als sie 2006 als neue Gastgeberin vorgestellt wurde, ging dieser Traum in Erfüllung. Doch die Freude währte nicht lange: „Es war wie in einer Parallelwelt, als ich angefangen habe, und es war auch nicht schön“, gestand sie. Die mediale Resonanz vor ihrer ersten Sendung habe sie völlig überrascht und viel Kraft gekostet. „Davor habe ich gesagt: ‚Freunde, lasst mich doch erst mal die erste Sendung überhaupt machen.‘ Aber diese Aufregung, ich hab das gar nicht verstanden“, so die Moderatorin.

Geschlecht als Thema – unverständlich für die Moderatorin

Dass ihr Geschlecht überhaupt diskutiert wurde, konnte Müller-Hohenstein nicht nachvollziehen. „Bei uns zu Hause, mein Sohn zum Beispiel, für den war klar, wenn der ins Stadion gehen will, dann geht er zur Mama und fragt: ‚Gehen wir ins Stadion?‘ Das war bei uns einfach die gelebte Realität.“ Die enorme Resonanz und das Gefühl, unterschätzt zu werden, irritierten sie. „Der Anfang war nicht schön, es ist nie schön, eine der ersten zu sein, habe ich festgestellt. Aber danach ist es umso schöner.“ Heute sei sie von vielen geschätzten Kolleginnen in der Sportberichterstattung umgeben, die alle einen super Job machten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram