Nagelsmanns Neuer-Frage: Für und gegen ein DFB-Comeback
Nagelsmanns Neuer-Frage: Für und gegen DFB-Comeback

Die Frage nach Manuel Neuers Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft beschäftigt die Fußballwelt. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird am Samstagabend im ZDF-„Sportstudio“ eine richtungsweisende Entscheidung bekannt geben. Der 40-jährige Torhüter des FC Bayern steht offenbar vor einem Comeback im DFB-Tor, nachdem er im vergangenen Jahr seinen Rücktritt erklärt hatte. Doch die Meinungen sind gespalten: Es gibt gewichtige Argumente sowohl für als auch gegen eine Rückkehr des Weltmeisters von 2014.

Die Ausgangslage

Am Samstag stehen in der Bundesliga noch spannende Entscheidungen an: Wer qualifiziert sich für die Champions League, Europa League oder Conference League? Welche Vereine steigen ab? Wer schafft den Sprung in die Relegation? Kann Harry Kane gegen den 1. FC Köln mit acht Toren den Rekord von Robert Lewandowski einstellen? Und wie viel Freibier fließt für die Bayern-Fans nach dem letzten Heimspiel? Doch für alle Anhänger der deutschen Nationalmannschaft dürfte die Spannung am Samstagabend ihren Höhepunkt erreichen, wenn Nagelsmann im ZDF spricht.

Die Argumente für ein Comeback

Für eine Rückkehr Neuers spricht vor allem seine immense Erfahrung. Der Keeper hat unzählige große Turniere und Spiele bestritten und war 2014 der herausragende Akteur auf dem Weg zum WM-Titel. Auch in der aktuellen Saison hat Neuer in der Champions League mehrfach Weltklasse-Leistungen gezeigt. Seine Präsenz im Tor verleiht der Defensive Sicherheit und schüchtert gegnerische Stürmer ein. Zudem ist Neuer nach Informationen der AZ dabei, einen neuen Vertrag beim FC Bayern bis 2027 zu unterschreiben, was seine Konstanz unterstreicht.

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Die Argumente gegen ein Comeback

Gegen Neuer spricht, dass er in den vergangenen Jahren öfter Fehler machte als früher und immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Die körperliche Belastung einer WM ist enorm, und Nagelsmann könnte ein Schlingerkurs vorgeworfen werden, nachdem er sich nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen für Oliver Baumann als Nummer eins ausgesprochen hatte. Ein erneuter Wechsel würde die Torhüter-Hierarchie infrage stellen.

Die Entscheidung steht an

Bis Montagabend musste der DFB bei der FIFA eine Liste mit bis zu 55 potenziellen WM-Kandidaten einreichen, darunter mindestens fünf Torhüter. Ob Neuer neben Baumann, Alexander Nübel, Finn Dahmen und Jonas Urbig auf dieser Liste steht, wurde weder bestätigt noch dementiert. Nagelsmann hatte Neuer zuletzt gelobt, aber auch Baumann als herausragend bezeichnet. Am Samstag werden alle Fans erfahren, wer bei der WM im deutschen Tor steht.

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