Robert F. Kennedy Jr. spricht offen über Drogenvergangenheit: Kokain von Toiletten gezogen
Kennedy Jr.: Kokain von Toiletten gezogen - 43 Jahre clean

US-Gesundheitsminister gibt intime Einblicke in Drogenvergangenheit

Robert F. Kennedy Jr., der amtierende US-Gesundheitsminister, hat in einem aktuellen Podcast-Interview erneut schonungslos über seine frühere Drogenabhängigkeit gesprochen. Der 72-Jährige berichtete von extremen Konsumformen während seiner Suchtphase.

„Ich habe Kokain von Toilettensitzen gezogen“

Im Podcast „This Past Weekend“ von Theo Von machte Kennedy eine verstörende Aussage: „Ich habe früher Kokain von Toilettensitzen gezogen“. Diese drastische Schilderung unterstreicht die Tiefe seiner damaligen Abhängigkeit, von der er nach eigenen Angaben seit 43 Jahren clean ist.

Kennedy betonte die lebenswichtige Bedeutung von Selbsthilfegruppen für seine Genesung. Selbst während der strengen Corona-Beschränkungen habe er täglich an Treffen teilgenommen. „Ich habe keine Angst vor Keimen“, erklärte er. „Wenn ich sie nicht behandle, was für mich bedeutet, jeden Tag zu Treffen zu gehen, dann ist das einfach nicht gut für mein Leben. Für mich ging es ums Überleben.“

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Piratengruppe während der Pandemie

Der Gesundheitsminister und Podcaster Theo Von kennen sich aus Selbsthilfegruppen und setzten ihre Treffen trotz Pandemie-Beschränkungen privat fort. Kennedy beschrieb diese Arrangements als „eine Art Piratengruppe“, die sich den restriktiven Maßnahmen widersetzte, um die für ihre Genesung essentielle Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.

Jahrzehntelanger öffentlicher Umgang mit Sucht

Kennedy spricht seit Jahren öffentlich über seine Drogenvergangenheit. Seine Sucht begann nach eigenen Angaben in den Monaten nach der Ermordung seines Vaters, Senator Robert F. Kennedy, im Jahr 1968. Ein entscheidender Wendepunkt war eine Festnahme wegen Heroinbesitzes im Jahr 1983, die schließlich zu seiner anhaltenden Abstinenz führte.

Der US-Gesundheitsminister nutzt seine Plattform regelmäßig, um auf Suchterkrankungen und Genesungswege aufmerksam zu machen. Seine offenen Schilderungen dienen sowohl der persönlichen Verarbeitung als auch der Entstigmatisierung von Suchterkrankungen in der Gesellschaft.

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