Die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" ist seit Jahren eine feste Größe im deutschen Fernsehen. Moderator Horst Lichter (64) präsentiert regelmäßig skurrile, faszinierende und manchmal fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe vom 29. April 2026 gibt es wieder zahlreiche denkwürdige Fundstücke mit spannenden Geschichten. BILD stellt das Highlight der Folge vor und zeigt, welche weiteren Raritäten versteigert werden.
Das Highlight der heutigen Folge
Anke aus Menden im Sauerland kam mit einem besonderen Erbstück zu Horst Lichter ins Studio: ein zweireihig geflochtenes Armband aus 750er-Weißgold mit einem filigranen, blumigen Mittelteil, besetzt mit mehreren Diamanten im Brillantschliff. Das Schmuckstück stammt von ihrer verstorbenen Patentante und lag jahrelang im Schrank. Anke wusste nicht, zu welchem Anlass sie es tragen sollte, und entschied sich daher zum Verkauf.
Die Expertin Wendela Horz (56) erkannte schnell die hochwertigen Materialien und datierte das Armband auf die 1970er Jahre. Besonders verblüffend: Zwei der ursprünglich größeren Diamanten wurden durch Imitate ersetzt, möglicherweise aus Notsituationen oder als Ersatz nach Verlusten. Trotzdem schätzte Horz das Armband mit seinem Gesamtgewicht an echten Diamanten (etwa 1,9 Karat) und dem hochwertigen Goldmaterial auf rund 2300 Euro.
Im Händlerraum begann ein Bieter-Duell. Die Händler waren sich über den Wert bewusst und boten fleißig. Schließlich wurde das Armband für 1800 Euro verkauft – etwas unter der Schätzung, aber dennoch ein sehr zufriedenstellender Preis für Anke. Sie zeigte sich mit dem Verkaufsergebnis sehr zufrieden und freut sich, dass das Schmuckstück in gute Hände kommt.
Alle weiteren Raritäten vom 29. April 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und die Einschätzung des Expertenteams von "Bares für Rares":
- Schuco Tricky Bear Spieluhr: Martina und Wolfgang aus Peine brachten einen seltenen, mechanischen Teddybären der Firma Schuco aus den 1950er/60er-Jahren mit. Das Stück ist in nahezu neuwertigem Zustand, besitzt eine seltene Schwänzchen-Steuerung zum Bewegen des Kopfes und ein funktionierendes Spielwerk. Expertenschätzung: 400 bis 600 Euro.
- Jugendstil-Schenkkanne von WMF (circa 1906): Kay aus Timmendorfer Strand präsentierte eine prachtvolle, versilberte Schenkkanne mit floralen Damenmotiven und eleganten Details des Jugendstils. Das Stück zeigt leichte Überarbeitungen, ist aber insgesamt optimal erhalten. Expertenschätzung: 700 Euro.
- Japanischer Taschenkalender von 1911: Reiner aus Augsburg stellte einen kunstvollen japanischen Taschenkalender aus Krepppapier vor, der farbenfrohe Holzschnitte und typische Szenen aus der Meiji-Ära zeigt. Expertenschätzung: 200 bis 250 Euro.
- Historisches Steinmosaik mit Apostel-Porträt (circa 1850–1880): Vater und Sohn Vincent und Steffen aus Halle brachten ein wertvolles Opus Musivum mit, ein handgefertigtes Steinmosaik mit Darstellung eines Apostels (wahrscheinlich Petrus). Das schwergewichtige, kunstvolle Stück stammt vermutlich aus Italien. Expertenschätzung: 1200 bis 1500 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von "Bares für Rares" um 15:05 Uhr im ZDF.



