Wirbel um Kleid von Temu bei Korrespondenten-Dinner
Washington – Ein Kleid für nur 12,13 Euro sorgt für Aufsehen in den USA. Jennifer Rauchet (41), Ehefrau von US-Kriegsminister Pete Hegseth (45), soll beim prestigeträchtigen Korrespondenten-Dinner in Washington ein Kleid des chinesischen Billigversands Temu getragen haben. Die Aufregung in den sozialen Netzwerken ist groß.
Influencerin löst Debatte aus
Auslöser war ein Post der US-Influencerin Ella Devi auf der Plattform X. Sie schrieb: „Die Frau von Pete Hegseth trug ein Kleid von Temu zum Weißen Haus-Korrespondenten-Dinner (ich scherze nicht).“ Dazu veröffentlichte sie ein Foto von Rauchet in einem blassrosa Kleid und einen Screenshot des Online-Stores von Temu, der das identische Kleid für 12,13 Euro inklusive Versand anbietet. Die Influencerin ist in den USA nicht unumstritten, da sie für den sozialistischen Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, geworben hatte.
Bestätigung durch Mode-Blog
Eine gewisse Bestätigung kommt vom Mode-Blog „Diet Prada“. Demnach habe Rauchet bereits bei der Vereidigung ihres Mannes ein Kleid aus dem China-Versand getragen. Die Minister-Gattin selbst hat sich zu dem Vorfall bisher nicht geäußert.
Kritik an Temu
Temu ist in den USA wie in Europa umstritten. Die billige Massenware aus China setzt einheimische Händler unter Druck. Zudem gibt es den Verdacht, dass die Kleidung unter Einsatz von Kinderarbeit hergestellt wird. US-Präsident Donald Trump wettert regelmäßig gegen China und seine Wirtschaftspolitik. Sollte die Ehefrau seines Kriegsministers tatsächlich ein China-Kleid bei einem öffentlichen Event getragen haben, könnte dies die Regierung in ein schlechtes Licht rücken.



