RTL beendet Barbara-Salesch-Show trotz guter Quoten
RTL beendet Barbara-Salesch-Show trotz guter Quoten

Magdeburg/Halle (Saale) – Nach vier Jahren und acht Staffeln scheint das TV-Comeback von Richterin Barbara Salesch endgültig vorbei zu sein. Wie die „Bunte“ berichtet, hat RTL im Kölner Studio kürzlich die letzte Folge der achten Staffel von „Barbara Salesch – Das Strafgericht“ abgedreht. Die Dreharbeiten endeten mit einem emotionalen Abschied am Set.

Emotionaler Abschied am Set

Am finalen Drehtag sei es emotional zugegangen, so die Zeitschrift. Mehrere Produktionsmitarbeiter hätten Komparsenrollen übernommen, um Salesch zu überraschen. Der Aufenthaltsraum sei festlich dekoriert worden, mit Luftballons und einem Plakat mit der Aufschrift: „4 Jahre, 8 Staffeln, 650 Folgen und das tollste Team ever! Go Team Salesch!“ Zudem sei auf dem Parkplatz vor dem TV-Studio ein Grill aufgestellt worden, um nach Drehschluss noch zusammenzusitzen.

Mit den bisher abgedrehten Folgen kann der Sender die Sendeplätze bis weit ins nächste Jahr bestücken. Ausgestrahlt werden die neuen Folgen montags bis freitags um 15 Uhr. Allerdings habe sich RTL die Option für die Produktion weiterer Staffeln noch offengelassen, will die „Bunte“ erfahren haben.

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Hohe Einschaltquoten trotz Einstellung

Die Einschaltquoten für die Sendung seien nach wie vor hoch. Sogar bei den Wiederholungen um 11 Uhr würden mehr als eine Million Zuschauer einschalten. Dennoch entschied sich der Sender, keine weiteren Staffeln zu produzieren.

Barbara Saleschs Werdegang

Von 1999 bis 2012 lief die Fernsehserie unter dem Namen „Richterin Barbara Salesch“. Nach mehr als 2.000 abgedrehten Folgen hängte Salesch ihre Richterrobe an den Nagel. Die zehnjährige Pause nutzte sie, um sich einen Hof mit Ateliers, Werkstätten und Galerie zu kaufen und ihr Kunststudium fortzusetzen. Nichts habe damals auf ein TV-Comeback in 2022 hingedeutet.

Eine Anfrage ihrer alten Produktionsgesellschaft für ein Comeback habe Salesch sogar rigoros abgelehnt, wie der „Focus“ 2025 berichtete. Nach längerem Nachdenken habe sie jedoch zugesagt und ihr „Comeback nicht eine Sekunde bereut“. Im Gegenteil: „Heutzutage wird alles irgendwo fotografiert, gefilmt und gespeichert. Und es wird gechattet, dass es ein Vergnügen ist. Wunderbare Beweismittel“, so Salesch.

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