Vom Mobbingopfer zum Muskelpaket: Nam Vos bewegende Fitness-Reise
Der 34-jährige Reality-Star und Fitness-Model Nam Vo steht vor einer seiner größten Herausforderungen: Ab dem 11. März um 11 Uhr stellt er sich der neuen Mega-Mucki-Show „Iron Cage“ auf BILD.de. Fünf Muskel-Stars werden dabei in einen Käfig mit Fitnessgeräten gesperrt – ohne Dusche, ohne Bett, ohne Privatsphäre. Das Ziel: Wer zuerst insgesamt eine Million Kilogramm drückt, stemmt, hebt und zieht, gewinnt die Show. Mindestens 72 Stunden lang können BILDplus-Kunden das Spektakel live verfolgen.
Eine schmerzhafte Vergangenheit
Doch hinter der muskulösen Fassade des Frankfurter Models verbirgt sich eine bewegende Geschichte. Als Jugendlicher kämpfte Nam Vo mit massivem Untergewicht. Bei einer Körpergröße von 1,80 Metern brachte er gerade einmal 62 Kilogramm auf die Waage. „Das war eine unschöne Sache. Ich wurde gemobbt“, erinnert sich Vo heute. „Und mit meiner asiatischen Herkunft war es auch nicht so einfach.“
Der damals schmächtige Teenager wurde von Mitschülern schikaniert, herumgeschubst und ausgelacht. „Irgendwann habe ich gesagt: So kann es nicht weitergehen, ich muss etwas verändern“, so Vo. Dieser Entschluss markierte den Beginn seiner Leidenschaft für den Kraftsport – eine Leidenschaft, die seit 18 Jahren fester Bestandteil seines Lebens ist und seit einem Jahrzehnt zu seiner heutigen, konstanten Form geführt hat.
Vom „dünnen Lauch“ zum Cover-Model
Nams damaliges Ziel war klar und ambitioniert: „Ich will nicht mehr dieser dünne Lauch mit der Hühnerbrust sein“. Stattdessen träumte er davon, es auf das Cover der Men's Health zu schaffen. Mit unermüdlicher Disziplin, Schweiß und Kraft erfüllte er sich diesen Traum tatsächlich im Jahr 2020. Heute ist der ehemals gemobbte Jugendliche ein international gefragtes Fitness-Model.
Doch der Kraftsport gab ihm mehr als nur Muskeln und Selbstbewusstsein. „Es war immer wie eine Therapie“, erklärt Vo. „Es gab Zeiten, in denen ich während des Trainings geweint habe, weil ich einfach mit den Problemen im Leben nicht zurechtgekommen bin.“ Besonders der Tod seines Vaters stellte ihn vor extreme Herausforderungen. „Training war das Einzige, was mir immer geholfen hat, den Kopf irgendwie beisammen zu halten“, gesteht der 34-Jährige.
Erfahrung aus früheren Show-Formaten
Was Show-Formate angeht, ist Nam Vo definitiv kein Neuling. Der Frankfurter hat bereits Erfahrungen in Formaten wie „Fight for Paradise“, „Exatlon Germany“ oder „Love Island VIP“ gesammelt. Er weiß, was es bedeutet, rund um die Uhr gefilmt zu werden – eine Erfahrung, die ihm bei der Iron Cage Challenge zugutekommen könnte.
„Ich habe schon die ein oder andere Show unter widrigen Umständen gemacht und weiß, was da auf einen zukommt“, so Vo. „Was eventuell einige unterschätzen, ist, dass 24/7 gefilmt wird. Und natürlich, dass man eingeschlossen ist. Man weiß nicht, wie viel Uhr es ist, man hat ja gar keinen Bezug zur Außenwelt, man ist nur in dieser Bubble.“
Ob seine TV-Erfahrung, seine außergewöhnliche Willenskraft und seine beeindruckende Ausdauer am Ende ausreichen, um als erster die magische Grenze von einer Million Kilogramm zu knacken, wird sich ab dem 11. März um 11 Uhr zeigen. Die Iron Cage Challenge verspricht ein einzigartiges Format zu werden, das Fitness, Ausdauer und psychische Belastbarkeit auf nie dagewesene Weise kombiniert.



