Die kanadische Stabhochspringerin Alysha Newman ist aufgrund von Verstößen gegen die Meldepflicht im Zusammenhang mit Anti-Doping-Kontrollen für 20 Monate gesperrt worden. Das gab die Athletics Integrity Unit (AIU) am Freitag bekannt. Die Sperre für die Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen in Paris gelte rückwirkend ab dem 3. Dezember des vergangenen Jahres, „die Ergebnisse ab dem 23. August 2025 werden annulliert“, schrieb die AIU.
Hintergrund der Sperre
Die 31 Jahre alte Kanadierin war bereits am 3. Februar wegen dreier Verstöße gegen die Meldepflicht innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten vorläufig gesperrt worden. Zuletzt hatte Newman vor rund einem Jahr beim Diamond-League-Meeting in Rabat an einem Wettkampf teilgenommen. Die Athletics Integrity Unit betonte, dass die Sperre rückwirkend ab dem 3. Dezember 2024 gilt und alle Ergebnisse ab dem 23. August 2025 annulliert werden.
Folgen für Newman
Durch die Annullierung verliert Newman ihre Bronzemedaille von den Olympischen Sommerspielen in Paris. Die Athletin hatte bei dem Wettkampf in der französischen Hauptstadt mit einer Höhe von 4,85 Metern den dritten Platz belegt. Die Sperre bedeutet einen schweren Rückschlag für ihre Karriere, da sie für 20 Monate an keinen Wettkämpfen teilnehmen darf.
Die AIU wies darauf hin, dass Verstöße gegen die Meldepflicht ernst genommen werden, um die Integrität des Sports zu wahren. Newman hatte offenbar mehrfach versäumt, ihren Aufenthaltsort für unangekündigte Dopingkontrollen zu melden, was als Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln gewertet wird.



