Deutsch-Polnisches Unternehmerforum im Kaiserhof Penkun gestartet
Am Dienstag, dem 24. März 2026, erlebte der Kaiserhof in Penkun eine inoffizielle Eröffnung mit einem bedeutenden deutsch-polnischen Unternehmerforum. Das Event, das von 10 bis 16 Uhr stattfand, konzentrierte sich auf das zentrale Thema „Bauen im Bestand“ und zog zahlreiche Fachleute aus beiden Ländern an.
Organisation und Teilnehmerzahlen
Organisator Bodo Weih, zugleich Inhaber des Kaiserhofs, kündigte im Vorfeld an: „Es liegen rund 60 Anmeldungen für die Veranstaltung vor, wir rechnen aber mit etwa 80 Personen.“ Die Teilnahme war ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich, wodurch ein fokussierter Austausch in geschlossenem Rahmen gewährleistet wurde. Der Festsaal des Kaiserhofs und der benachbarte ehemalige Einkauf am Markt dienten als Veranstaltungsorte für zwei parallel laufende Workshops.
Inhalte der Workshops und praktische Beispiele
In den Workshops wurden Schlüsselthemen der Sanierung im Bestand behandelt, darunter:
- Die Aufwertung bestehender Gebäudestrukturen
- Der Einsatz ökologischer Baustoffe
- Maßnahmen zur Steigerung der Gebäudeeffizienz
- Energetische Sanierungsstrategien
Bodo Weih, der als Architekt auch einen Vortrag hielt, führte die Teilnehmer durch das energetisch sanierte Gebäude in der Schlossstraße, Baujahr 1797. „An diesem Beispiel zeige ich, wie das am Ende aussehen kann“, erläuterte er und veranschaulichte so praktische Umsetzungsmöglichkeiten.
Technische Ausstattung und zukünftige Nutzung
Der Festsaal ist mit modernster Licht- und Tontechnik sowie einem Beamer ausgestattet, was ihn für verschiedene Veranstaltungsformate ideal macht. Zukünftig bietet der Raum:
- Bis zu 60 Plätze am gedeckten Tisch für Familienfeiern, Hochzeiten und Vereinstreffen
- Etwa 100 Plätze für Vorträge, Kinovorstellungen und Konzerte, unterstützt durch einen vorhandenen Flügel
- Kapazität für bis zu 200 Personen bei Steh-Empfängen
Für die Bevölkerung Penkuns kündigte Bodo Weih eine offizielle Eröffnung an, deren Termin jedoch noch nicht feststeht. Das Forum wurde in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer und der IHK Neubrandenburg durchgeführt, unterstreicht die regionale und grenzüberschreitende Bedeutung des Themas Sanierung im Bestand.



