ESC in Wien: Stadthalle wird zur Hochsicherheitszone mit strengen Kontrollen
ESC Wien: Stadthalle wird zur Hochsicherheitszone

ESC in Wien: Stadthalle wird zur Hochsicherheitszone mit strengen Kontrollen

Beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien verwandelt sich die Stadthalle in eine Hochsicherheitszone mit umfangreichen Schutzmaßnahmen. Der Veranstaltungsort, der insgesamt neun Shows beherbergt und bis zu 16.000 Zuschauer fasst, unterliegt Sicherheitsvorkehrungen, die mit den Kontrollen auf einem internationalen Flughafen vergleichbar sind.

Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen für Künstler und Publikum

Laut Oliver Lingens vom Österreichischen Rundfunk (ORF) durchlaufen alle Beschäftigten und Besucher strenge Überprüfungen. Die Sicherheitsmaßnahmen umfassen:

  • Durchgang durch Metalldetektoren für alle Gäste
  • Installation von 180 Sicherheitskameras im gesamten Gebäude
  • Einsatz von 500 privaten Sicherheitskräften zusätzlich zu uniformierter und ziviler Polizei
  • Vorkehrungen zur Abwehr von Drohnenüberflügen

Das detaillierte Sicherheitskonzept erstreckt sich über 400 Seiten und berücksichtigt alle Eventualitäten für die größte Musikveranstaltung der Welt.

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Strenge Zugangsbeschränkungen für Besucher

Für die Zuschauer gelten besonders strenge Regeln: Handtaschen und andere Taschen sind grundsätzlich nicht erlaubt. Selbst kleine Handtaschen dürfen nicht mit in die Halle genommen werden. Diese Maßnahmen führen zu längeren Wartezeiten beim Einlass, auf die sich das Publikum einstellen muss.

Ein Polizeisprecher betonte, dass aktuell keine konkrete Bedrohungslage für die Veranstaltung bestehe. Die umfassenden Sicherheitsvorkehrungen dienen der präventiven Absicherung aller Beteiligten.

Politische Kontroversen und Ticketverkauf

Im Vorfeld des 70. Eurovision Song Contests hatte die Teilnahme Israels zu internationalen Diskussionen geführt. Mehrere Länder boykottieren den ESC als Reaktion auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen, was zusätzliche Sicherheitsüberlegungen notwendig macht.

Am 26. März werden nach Angaben von ORF-Intendant Roland Weißmann noch einmal Tickets zum Verkauf angeboten. Dabei handelt es sich voraussichtlich um einige Tausend Restkarten für die insgesamt neun Shows. Interessierte müssen sich vor dem Ticketkauf registrieren lassen.

Österreichischer Beitrag und Veranstaltungsdaten

Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Nach dem Sieg des Countertenors JJ in Basel im Vorjahr ist Wien damit zum dritten Mal Austragungsort des internationalen Musik-Spektakels.

Österreich schickt in diesem Jahr den 19-jährigen Sänger Cosmó mit dem Titel „Tanzschein“ ins Rennen. Der junge Künstler hofft, an frühere österreichische ESC-Erfolge anzuknüpfen und das Publikum in der vollständig gesicherten Stadthalle zu begeistern.

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