Münchner Fasching 2026: Narrische Vielfalt von Januar bis Februar
Die bayerische Landeshauptstadt beweist einmal mehr, dass München sehr wohl Fasching kann – und zwar auf höchstem Niveau. Vom edlen Ball im feinen Frack bis zum ausgelassenen Straßenfasching mit traditionellem Marktweibertanz bietet der Münchner Fasching 2026 ein schier unerschöpfliches Programm für jeden Geschmack. Die Termindichte in der heißen Phase im Februar ist so groß, dass Feierwütige fast ununterbrochen durchtanzen können.
Hochburgen des Münchner Faschings
Zu den traditionellen Ball-Hochburgen zählen das Deutsche Theater und das Hotel Bayerischer Hof. Hier finden elegante, beschwingte und exotische Ballnächte mit Livemusik und aufwändigen Showeinlagen statt. Doch nicht nur die noblen Adressen laden zum Feiern ein: Auch die traditionsreichen Bierkeller der Stadt – wie der Löwenbräukeller, der Hofbräukeller oder der Augustiner-Keller – sowie zahlreiche Traditionsgaststätten bieten eine Fülle närrischer Veranstaltungen. Münchner Faschingsgarden und Vereine bereichern das Programm ebenso wie der beliebte Straßenfasching.
Ausgewählte Highlights des Faschingsprogramms
Das Programm startet bereits Ende Januar und erreicht seinen Höhepunkt in der eigentlichen Faschingswoche im Februar:
- 24. Januar: Eröffnung mit der „Münchner Tanz Nacht“ im Deutschen Theater und dem „Weißen Fest – der Münchner Künstlerfasching“ in der Café Reitschule
- 31. Januar: Großer Narrhalla-Ball „Soiree Münchner Leben“ mit Verleihung des Karl-Valentin-Ordens an Christoph Maria Herbst
- 6. Februar: Besonderer Höhepunkt: Großer Faschingsball im Nationalmuseum unter dem Motto „Buntes Mittelalter“ mit Minnegesang, modernen Beats und Kurzführungen
- 12. Februar (Weiberfasching): Traditioneller Unsinniger Donnerstag der Münchner Marktkaufleute und Schausteller im Donisl sowie zahlreiche Weiberfasching-Partys in der ganzen Stadt
- 15.-17. Februar: Straßenfasching in der Kaufinger- und Neuhauser Straße mit Bühnen am Stachus und Marienplatz, buntes Treiben auf dem Rotkreuzplatz und traditionellem Tanz der Marktweiber am Viktualienmarkt
- 17. Februar (Faschingsdienstag): Abschluss mit dem Wirtshausfasching der Innenstadtwirte und dem traditionellen Narrenzelt im Löwenbräukeller
Fasching für die ganze Familie
Der Münchner Fasching ist keineswegs nur etwas für Erwachsene. Zahlreiche Veranstaltungen richten sich speziell an Familien und Kinder:
- 1. Februar: „Pumuckl und der Faschingsprinz“ Familienfaschingsball im Bayerischen Hof
- 7. Februar: Kinderfasching des Faschingsclub Neuhausen im Pfarrsaal Herz Jesu
- 8. Februar: Kinderfasching im Deutschen Theater und im Hofbräukeller
- 13. Februar: Kinder- und Teeniefasching im Kulturzentrum Trudering
- 15. Februar: Kinderball der Damischen Ritter im Löwenbräukeller
Kulinarische Höhepunkte und Traditionen
Zum Münchner Fasching gehören auch kulinarische Spezialitäten und jahrhundertealte Bräuche. Am Rosenmontag (16. Februar) laden viele Traditionswirte zum Weißwurstessen – beispielsweise im Augustiner am Platzl, wo zwischen 10 und 12 Uhr Weißwürste für nur 1 Euro pro Stück angeboten werden. Der Faschingsdienstag (17. Februar) steht ganz im Zeichen des traditionellen Tanzes der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt, bevor in den Innenstadtwirtschaften der Wirtshausfasching weitergeht. Den Abschluss bildet am Aschermittwoch (18. Februar) das Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen auf dem Marienplatz – eine Münchner Besonderheit, die den Übergang in die Fastenzeit markiert.
Mit dieser enormen Vielfalt an Veranstaltungen, die von edlen Bällen über ausgelassene Kellerfeste bis zum öffentlichen Straßenfasching reicht, beweist München einmal mehr seine lebendige Faschingskultur. Die Stadt bietet damit nicht nur Einheimischen, sondern auch Gästen aus aller Welt ein einzigartiges närrisches Erlebnis in bayerischer Tradition.



