Kurz vor dem Finale der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) an diesem Samstag, 9. Mai, hat Juror Dieter Bohlen überraschend ehrliche Worte gefunden. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung machte der langjährige Juror deutlich, dass er nicht damit rechnet, einen neuen Superstar zu finden. „Das Wort ist ein bisschen zu hoch. Es muss ja nicht immer gleich ein Superstar gefunden werden. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy“, so Bohlen.
Ernüchternde Bilanz nach 22 Staffeln
Seit dem Start der Show im Jahr 2002 hat DSDS zahlreiche Staffelsieger hervorgebracht, aber keinen Künstler, der sich dauerhaft an der Spitze der Musikbranche etablieren konnte. Dennoch haben einige ehemalige Teilnehmer beachtliche Karrieren hingelegt. Dazu zählen unter anderem Pietro Lombardi, die diesjährige ESC-Teilnehmerin Sarah Engels, Wincent Weiss und Beatrice Egli.
Menowin Fröhlich: Ein alter Bekannter im Finale
Am heutigen Samstagabend um 20:15 Uhr wird RTL zum 22. Mal den „Superstar“ küren. Zu den Finalisten gehört Menowin Fröhlich, der bereits mehrfach knapp am Sieg vorbeischrammte. Bereits 2005 schaffte er es in die Top 20, schied dann aber aus. 2010 stand er erneut im Finale, musste sich jedoch mit dem zweiten Platz begnügen. Seine erneute Teilnahme sorgt für zusätzliche Spannung.
Das Finale verspricht trotz der gedämpften Erwartungen ein unterhaltsamer Abend zu werden, bei dem die Kandidaten ihr Können unter Beweis stellen können.



