Heiner Lauterbach über Emanzipation: Kritik an Stillen im Bundestag und neue Filmrolle
Lauterbach über Emanzipation und Stillen im Bundestag

Heiner Lauterbach über Emanzipation und Stillen im Bundestag

In einem exklusiven Interview mit der Deutschen Presse-Agentur in München hat Schauspieler Heiner Lauterbach seine Gedanken zur Emanzipation und zu seiner neuen Filmrolle geteilt. Der 72-Jährige ist begeistert von der Figur der Alice, gespielt von Iris Berben, in der Komödie „Ein fast perfekter Antrag“. Lauterbach beschreibt die Kunstprofessorin als ein wunderbares Beispiel einer perfekt emanzipierten Frau.

Kritische Äußerungen zum Bundestag

In seinen Ausführungen zog Lauterbach einen deutlichen Vergleich: „Das ist nicht so eine verhärmte Grüne, die im Bundestag Kinder säugt, sondern eine souveräne, selbstständige Frau, die trotzdem Humor hat.“ Diese Aussage unterstreicht seine Vorstellung von moderner Emanzipation, die er in Berbens Rolle verkörpert sieht. Die Komödie, die in Regensburg gedreht wurde und am 26. Februar in die Kinos kommt, erzählt die Geschichte des Witwers Walter, der im Ruhestand Restaurants mit spitzfindigen Bewertungen im Internet traktiert.

Erstes Liebespaar mit Iris Berben

Für Lauterbach und Berben markiert dieser Film das erste gemeinsame Projekt als Liebespaar. Die 75-jährige Schauspielerin kommentierte dies mit den Worten: „Es war an der Zeit.“ Sie beschrieb den Dreh als professionell, leidenschaftlich und inspirierend – vergleichbar mit einer klugen Choreographie. Die Chemie zwischen den beiden erfahrenen Darstellern steht im Mittelpunkt der Handlung, in der Walter nach 40 Jahren erneut um Alice wirbt, indem er sich als Gaststudent in ihren Universitätskurs einschreibt.

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Keine unnötigen Sexszenen

Beide Schauspieler betonten, dass intime Liebesszenen in ihrem Film keine Rolle spielen. Lauterbach, der in der Nähe von München lebt, gab zu: „Wilde Sexszenen, das brauche ich persönlich nicht. Abgesehen davon finde ich die meisten Sexszenen in Filmen überflüssig.“ Dennoch wünscht sich Iris Berben mehr Liebesfilme mit und für ältere Menschen. Die Berlinerin stellte klar: „Die Bedürfnisse sind ja keine anderen, ob man 20, 30, 40 oder 50 ist. Liebe und Wahrnehmung und gesehen werden und miteinander teilen wollen ist ein Wunsch, den Menschen in jedem Alter haben.“

Ein Film über späte Chancen

Die Komödie „Ein fast perfekter Antrag“ thematisiert nicht nur die Liebe im fortgeschrittenen Alter, sondern auch die Möglichkeit, verpasste Chancen im Leben noch einmal zu ergreifen. Mit humorvollen Dialogen und tiefgründigen Charakterstudien bietet der Film eine erfrischende Perspektive auf Beziehungen und Emanzipation. Die Dreharbeiten in Regensburg verleihen dem Film eine authentische Atmosphäre, die das Publikum ab dem 26. Februar in den Kinos erwarten kann.

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