Netflix-Serie 'Crooks' kehrt mit zweiter Staffel zurück: Ein wildes Abenteuer in Bangkok
Die erste Staffel von 'Crooks' war bereits eine actiongeladene Jagd durch halb Europa, die sowohl den Darstellern als auch dem Publikum alles abverlangte. Jetzt kehrt die Netflix-Serie mit sechs neuen Folgen zurück und legt noch eine Schippe drauf – diesmal verlagert sich das Geschehen nach Bangkok, in das pulsierende Herz Thailands.
Intensive Dreharbeiten in der thailändischen Metropole
Für die Hauptdarsteller Frederick Lau (36) und Christoph Krutzler (48) wurde der Dreh der zweiten Staffel zu einer echten Herausforderung. Unter der Regie von Serienschöpfer Marvin Kren fanden sie sich mitten im Rotlichtviertel von Bangkok wieder, wo die Serie teilweise an Originalschauplätzen entstand.
Frederick Lau beschreibt die Erfahrung: „Jeder Drehtag war ein einziges Abenteuer. Ich habe mich oft gefragt: 'Wo bin ich hier eigentlich gelandet?' Die Fremde macht einiges mit dir. Wir waren wie Kinder, die nicht aufhören konnten zu staunen.“
Christoph Krutzler ergänzt: „Und dass wir uns so aneinander gewöhnt haben, war auch schön. Bangkok hat einen eigenen Kodex. Wenn du dich daran nicht hältst, kann es schnell vorbei sein.“
Monatelanges Training für authentische Kampfszenen
Für seine Rolle bereitete sich Christoph Krutzler noch intensiver vor als für die erste Staffel. „Ich habe monatelang mit einem Kampf-Coach trainiert. Wir haben uns zweimal in der Woche getroffen“, erzählt der Schauspieler. Dieses Training zahlt sich aus – einige der blutigen Martial-Arts-Kämpfe wirken täuschend echt und sorgen für zusätzliche Spannung.
Auch Frederick Lau ging bei den Dreharbeiten über seine eigenen Grenzen hinaus. „Für mich geht es immer darum, in Rollen über Grenzen zu gehen. Dafür mache ich den Job“, erklärt er. Eine besondere Herausforderung waren dabei ungewöhnliche Drehorte: „Als ich irgendwo in Bangkok am Boden lag und die Ratten und Kakerlaken über mich gelaufen sind, habe ich mich natürlich kurz gefragt, was ich da eigentlich gerade mache.“
Herausforderungen und besondere Erlebnisse während der Produktion
Die Dreharbeiten in Bangkok waren nicht ohne Risiken. Frederick Lau erinnert sich: „Als wir gedreht haben, gab es in Thailand ein Erdbeben...“ Marvin Kren wirft lachend ein: „Das Erdbeben, das du verschlafen hast?“ Lau antwortet: „Na ja, ich bin schon mal rausgegangen und habe geguckt. Deswegen wohne ich immer Parterre.“
Die Authentizität der Drehorte erforderte besonderes Verhandlungsgeschick. Marvin Kren erklärt: „Die Orte mussten echt sein. Das hat teilweise sehr viel Verhandlungsgeschick mit dubiosen Gestalten erfordert.“
Persönliche Veränderungen durch die intensive Arbeit
Die anstrengenden Dreharbeiten hinterließen auch persönliche Spuren bei den Schauspielern. Christoph Krutzler gesteht: „Ich hatte insgesamt sehr viel Respekt, eigentlich sogar Angst vor diesem Dreh. Aufgrund der Anstrengung, der Hitze. Ich wusste, dass ich komplett fit sein muss. Deshalb habe ich schon Monate vorher komplett auf Alkohol verzichtet.“
Frederick Lau machte ähnliche Erfahrungen: „Ich habe in Thailand mit dem Rauchen aufgehört.“ Die Erholung nach den Dreharbeiten fiel unterschiedlich aus: „Nach den Dreharbeiten wollte ich eigentlich eine Woche tauchen gehen, um wieder klarzukommen. Aber diesmal lag ich drei Tage nur im Bett in völliger Dunkelheit.“
Anerkennung für die Serie und ihre Macher
Die erste Staffel von 'Crooks' wurde bereits mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Marvin Kren und Frederick Lau erhielten unter anderem die Romy und den Blauen Panther für ihre Arbeit. Diese Anerkennung unterstreicht die Qualität der Serie, die sich durch ihre intensive Charakterzeichnung und actiongeladene Handlung auszeichnet.
Die zweite Staffel verspricht noch mehr Spannung und Authentizität, da sie die Zuschauer in die aufregende Welt Bangkoks entführt. Mit neuen Charakteren wie den thailändischen Geschwistern Achara (gespielt von Mimi Tao, 33) und Somchai (gespielt von D Gerrard, 32), die das Nachtleben in Bangkok kontrollieren, erweitert sich das Ensemble um faszinierende Figuren.



