Oscar-Gedenken sorgt für Empörung: Diese verstorbenen Stars wurden nicht erwähnt
Oscar-Gedenken: Diese Stars fehlten im Memoriam

Oscar-Gedenken sorgt für Empörung: Diese verstorbenen Stars wurden nicht erwähnt

Los Angeles (USA) – Die 98. Oscar-Verleihung am Sonntag in Los Angeles bot Film-Fans weltweit wieder einen glamourösen Abend voller Emotionen. Besonders das traditionelle „In Memoriam“-Segment, in dem der im vergangenen Jahr verstorbenen Filmschaffenden gedacht wird, rührte viele Zuschauer zu Tränen. Stars wie Robert Redford (†89) und Catherine O’Hara (†71) wurden in bewegenden Reden und musikalischen Darbietungen gewürdigt.

Fehlende Erwähnungen lösen Unverständnis aus

Doch genau dieser eigentlich ehrenvolle Moment sorgte bei zahlreichen Oscar-Fans auch für Ärger und Enttäuschung. Denn einige prominente Persönlichkeiten, deren Tod in jüngster Zeit weltweit für Trauer gesorgt hatte, fehlten in der Gedenkliste. Zu den nicht berücksichtigten Stars gehören:

  • Eric Dane (†53), bekannt aus der Serie „Grey’s Anatomy“, der am 19. Februar 2026 verstarb
  • James van der Beek (†48), Star der Kultserie „Dawson’s Creek“, der acht Tage vor Dane an den Folgen seiner Darmkrebserkrankung starb
  • Brigitte Bardot (†91), die französische Hollywood-Legende, die am 28. Dezember 2025 an Krebs verstarb

Zuschauer-Reaktionen: „Was für eine Schande“

Besonders auf dem Kurznachrichtendienst X wurde die fehlende Erwähnung dieser Stars heftig kritisiert. Ein Nutzer kommentierte: „Brigitte Bardot hier nicht mit aufgenommen zu haben, ist ein ziemlich erstaunlicher Fehlschuss.“ Ein anderer Zuschauer schrieb wütend: „Was für eine Schande“.

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Produktionshintergründe und mögliche Gründe

Aus Produktionskreisen heißt es, dass die Todesfälle von Eric Dane und James van der Beek zu kurzfristig gewesen seien, um sie bei der aktuellen Oscar-Verleihung berücksichtigen zu können. Das „In Memoriam“-Segment wird meist Wochen vor der Show vorbereitet und geplant.

Allerdings wirft diese Erklärung Fragen auf: Catherine O’Hara, die bei der Preisverleihung groß gewürdigt wurde, starb nur zwei Wochen vor James van der Beek – und sie fand Eingang in das Gedenken.

Ein weiterer möglicher Grund: James van der Beek und Eric Dane waren eher als Seriendarsteller bekannt, während die Oscars traditionell das Kino in den Fokus stellen. Warum jedoch Brigitte Bardot, eine Ikone des internationalen Films, im Gedenk-Teil außen vor blieb, bleibt völlig unklar.

Emotionale Momente trotz Kontroverse

Trotz der Kontroverse um die fehlenden Erwähnungen bot das „In Memoriam“-Segment auch berührende Momente. Barbra Streisand (83) gedachte in einer emotionalen Rede ihrem langjährigen Schauspiel-Kollegen Robert Redford. Rachel McAdams (47) würdigte auf der Bühne die im Januar 2026 verstorbene Catherine O’Hara.

Eric Dane hinterließ seinen beiden Töchtern Billie (15) und Georgina (14) eine Videobotschaft, die vor seinem Tod veröffentlicht wurde und Millionen Herzen auf der ganzen Welt berührte. Brigitte Bardot setzte sich neben ihrer glamourösen Schauspielkarriere auch stark für das Wohl von Tieren ein.

Die Diskussion um das Oscar-Gedenken zeigt, wie emotional und wichtig diese Tradition für die Filmindustrie und ihre Fans ist – und wie schwierig die Auswahl der zu ehrenden Persönlichkeiten sein kann.

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