RTL-Krimireihe 'Alpentod' präsentiert dritten Fall mit Veronica Ferres
Die beliebte Krimireihe "Alpentod – Ein Bergland-Krimi" kehrt mit einem neuen Fall zurück. Am heutigen Dienstag, dem 17. März 2026, zeigt RTL um 20:15 Uhr die Premiere von "Tiefe Schluchten", dem dritten Einsatz des Ermittler-Duos. Parallel ist der Film auch auf dem Streamingdienst RTL+ verfügbar.
Komplexer Fall in alpiner Kulisse
Jung-Kommissar Jonas Becker, gespielt von Tim Oliver Schultz, und seine erfahrene Kollegin Birgit Reincke, dargestellt von Veronica Ferres, ermitteln erneut in den Bergen. Der Fall beginnt mit einem verschwundenen Geschäftsmann aus der Nähe von Düsseldorf, was die NRW-Kollegin Barbara Brunner (Merle Wasmuth) in die Alpen führt. Parallel sorgt ein abgebranntes Holzhaus mit einer verkohlten, nicht identifizierbaren Leiche für Rätsel. Gefälschte Kreditkarten und ein gestohlenes Auto komplettieren das mysteriöse Geschehen.
Erneut erhält das Ermittlerteam Unterstützung von der forensischen Archäologin Dr. Marie Sonnleitner, verkörpert von Salka Weber. Die Landschaftsaufnahmen der alpinen Region gehören weiterhin zu den Stärken der Produktion und schaffen eine beeindruckende Atmosphäre.
Kritische Bewertung der Handlung
Trotz der visuellen Stärken zeigt die Handlung Schwächen. Die Geschichte entwickelt sich eher gemächlich und vorhersehbar, vergleichbar mit einem ruhig plätschernden Gebirgsbach. Selbst wenn zwei Hauptfiguren in gefährliche Situationen geraten, fehlt es an echter Dramatik in der Inszenierung. Die Auflösung des Falls, insbesondere die Identität der Leiche, wirkt wenig überraschend und bietet kaum Spannungsmomente.
Produktionshintergrund und weitere Folgen
Regisseur Felix Herzogenrath, bekannt durch "Nord bei Nordwest", inszenierte sowohl "Tiefe Schluchten" als auch den bereits angekündigten vierten Fall "Im ewigen Eis". Die Dreharbeiten fanden vor etwa einem halben Jahr in Salzburg, Hallein und dem Alpenvorland statt. Beide Filme wurden direkt am Stück produziert, was typisch für die effiziente Herangehensweise der Reihe ist.
Eine Woche nach der Premiere von "Tiefe Schluchten", am 24. März, folgt der vierte Fall "Im ewigen Eis". Dieser handelt von einer Gletscherleiche und den Geheimnissen einer Dorfgemeinde, was erneut das Lokalkolorit der Alpenregion in den Vordergrund stellt.
Erfolgskonzept regionaler Krimis
RTL setzt mit "Alpentod" auf ein bewährtes Erfolgsrezept, das bereits öffentlich-rechtliche Sender wie ARD und ZDF seit Jahrzehnten nutzen. Regionale Krimigeschichten mit lokalem Flair erfreuen sich großer Beliebtheit beim Publikum. Neben "Alpentod" sendet RTL am "Tödlichen Dienst-Tag" weitere regionale Krimireihen wie "Behringer und die Toten" aus Bamberg, "Haveltod" aus Potsdam, "Einsatz Seeler" aus Lübeck und "Dünentod" an der Nordsee.
Die quotenstärkste Reihe "Dünentod" erreichte Mitte Februar über drei Millionen Zuschauer. Auch die Premiere von "Alpentod" vor einem Jahr verfolgten mehr als drei Millionen Menschen. Allerdings war der Marktanteil bei jüngeren Zuschauern eher gering. Es bleibt abzuwarten, ob der dritte Fall diese Tendenz ändern kann.
Die Reihe startete vor fast genau einem Jahr als Co-Produktion von RTL und Servus TV mit den ersten beiden Fällen und setzt seither auf die Mischung aus spektakulärer Alpenkulisse und kriminalistischen Ermittlungen.



