Die Schauspielerin Sandra Hüller, Wahl-Leipzigerin und aktuell der größte internationale Filmstar Deutschlands, spricht zum Start des Historiendramas „Rose“ über ihre Rolle, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Freiheit. Der Film von Markus Schleinzer wurde in Sachsen-Anhalt, im Harzer Glasebachtal, gedreht. Hüller spielt darin eine Frau im 17. Jahrhundert, die vorgibt, ein Mann zu sein.
„Rose“: Ein Film über Identität und Freiheit
Im Interview mit Lutz Granert betont Hüller die Bedeutung des Themas: „Es geht um die Freiheit, sein Leben selbst zu bestimmen, unabhängig von den Erwartungen der Gesellschaft.“ Sie lobt die Arbeit mit Schleinzer und die besondere Atmosphäre am Set im Harz.
Rollenbilder damals und heute
Die 48-Jährige reflektiert über männliche und weibliche Rollen: „Im 17. Jahrhundert waren die Grenzen noch starrer, aber auch heute kämpfen wir mit festgefahrenen Bildern.“ Sie selbst sehe sich als Kämpferin: „Ich werde kämpfen – für mehr Offenheit und Akzeptanz.“
Der Film startet am 1. Mai in den deutschen Kinos. Hüller, die weltweit für ihre Rollen geehrt wurde, zeigt einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit. „Rose“ verspricht ein intensives Historiendrama, das zum Nachdenken anregt.



