Gedenken an Bücherverbrennung: Schüler lesen auf Marktplatz
Gedenken an Bücherverbrennung in Neubrandenburg

Am Montag, dem 11. Mai, findet in Neubrandenburg eine öffentliche Lesung statt, um an die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten zu erinnern. Die Veranstaltung beginnt um 15:30 Uhr auf dem Marktplatz und dauert bis etwa 17:00 Uhr. Mitglieder und Freunde des Fördervereins der Regionalbibliothek sowie Schülerinnen und Schüler der evangelischen Schule lesen aus Werken von Autorinnen und Autoren, deren Bücher 1933 verbrannt wurden.

Ein sichtbares Zeichen setzen

Neben den Lesungen ist geplant, Zitate aus den verbotenen Büchern mit Kreide auf den Marktplatz zu schreiben. Damit soll ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden. Die Aktion erinnert an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, als nationalsozialistische Studenten und SA-Mitglieder in vielen deutschen Städten Bücher von jüdischen, politisch missliebigen oder als „undeutsch“ geltenden Autoren ins Feuer warfen.

Begleitausstellung in der Bibliothek

Parallel zu der Aktion auf dem Marktplatz zeigt die Regionalbibliothek eine „Schließfach-Ausstellung“ zum Thema Bücherverbrennung. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek kostenfrei zugänglich. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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Die Organisatoren hoffen, dass viele Bürgerinnen und Bürger vorbeikommen, um zuzuhören und selbst ein Zeichen zu setzen. „Es ist wichtig, dass wir uns erinnern und wachsam bleiben“, betont ein Sprecher des Fördervereins. Die Lesung und die Kreideaktion sind Teil einer Reihe von Gedenkveranstaltungen in der Region.

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