Kunstaktionen in kleineren Kulturorten starten mit Bundesförderung
Kunstaktionen in Kulturorten starten mit Förderung

Die Kulturstiftung des Bundes startet ein neues Förderprogramm für kleine Kulturorte in Deutschland. Mit zehn Millionen Euro sollen bis 2031 Projekte in Städten und Gemeinden mit unter 100.000 Einwohnern unterstützt werden. Im Fokus stehen soziales Miteinander und ungewöhnliche Partnerschaften, wie die Stiftung mitteilte.

Programm „Lokal – Programm für Kultur und Engagement“

Insgesamt sind Aktionen von Projekten in 13 Städten und Gemeinden geplant. Dazu zählen die „Kultur-Initiative für eine demokratische Zukunft“ (Kidz) aus Mecklenburg-Vorpommern, das Mitmach-Format „#Platten#spiel#ball“ im brandenburgischen Eberswalde und der „Kongress der Utopien“ in Quedlinburg kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Auch Projekte aus Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sind vertreten.

Förderung von Gemeinschaft und Partnerschaften

Mit dem Programm werden engagierte Kulturakteure gefördert, die gemeinschaftsstiftende Projekte umsetzen. Dabei geht es auch um den Aufbau langfristiger und teils ungewöhnlicher Partnerschaften – etwa mit Sportclubs, Kitas, Schulen, Feuerwehr oder ansässigen Handwerksunternehmen. Die Kulturstiftung stellt dafür zehn Millionen Euro bis 2031 zur Verfügung. Insgesamt sollen bis zu 40 Projekte mit jeweils 200.000 bis 240.000 Euro gefördert werden.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

An der Umsetzung beteiligt sind auch die Bundeszentrale für politische Bildung und die European Cultural Foundation, die begleitende Beratungsangebote oder Seminare organisieren. Die ersten Projekte starten noch in diesem Jahr.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration