Russlands Kulturpolitik im Fokus: Templiner Montagsrunde lädt zur Diskussion
Am 9. März 2026 findet in Templin eine besondere Veranstaltung statt: Die Templiner Montagsrunde empfängt die renommierte Journalistin Kerstin Holm, die ihr Buch „Moskaus Macht und Musen“ vorstellt und tiefe Einblicke in die Kulturpolitik des heutigen Russlands gewährt. Die Evangelische Kirchengemeinde Templin organisiert diese Gesprächsreihe bereits seit über zwei Jahrzehnten und bietet damit eine Plattform für den Austausch lokaler und globaler Themen.
Eine erfahrene Stimme zu russischer Kultur
Kerstin Holm ist seit 1991 als Journalistin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig und hat sich in dieser Zeit als Expertin für die Kulturlandschaft Russlands etabliert. Ihre Berichterstattung konzentriert sich auf das Kulturleben, die Museumspolitik und die Literaturszene des Landes. Dabei hat sie nicht nur die urbanen Zentren besucht, sondern auch abgelegene Regionen bereist, um ein umfassendes Bild zu zeichnen.
Seit Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine reist Holm als Privatperson durch das Land. Kürzlich wurde sie aufgrund ihres Engagements aus Russland ausgewiesen, was ihre Perspektive zusätzlich schärft. „Sie wird in dieser Montagsrunde einen spannenden Einblick in das Kulturleben dieses Landes geben können“, betont Pfarrer Ralf-Günter Schein, der die Veranstaltungsreihe seit mehr als 20 Jahren organisiert.
Die Templiner Montagsrunde: Ein etabliertes Format
Die Templiner Montagsrunde ist ein offenes Informations- und Gesprächsangebot, das bis zum 24. März 2026 regelmäßig stattfindet. Das Konzept sieht vor, dass Gäste ihre Erfahrungen präsentieren und als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. „Dabei handelt es sich um ein Angebot der Evangelischen Kirchengemeinde Templin“, erklärt Schein. Die Reihe bringt somit internationale Themen in die Uckermark und fördert den Dialog.
Die Veranstaltung mit Kerstin Holm beginnt um 19 Uhr im Gemeindehaus in der Martin-Luther-Straße in Templin. Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesem Abend teilzunehmen und sich über die aktuellen Entwicklungen in der russischen Kulturpolitik zu informieren. Die Montagsrunde bietet eine seltene Gelegenheit, direkt mit einer Expertin zu diskutieren, die das Land aus nächster Nähe kennt.



