Nockherberg 2026: Magisches Dreieck aus Alchemie, Magie und Politik beim traditionellen Derblecken
Nockherberg 2026: Magisches Dreieck aus Alchemie und Politik

Nockherberg 2026: Eine geheimnisvolle Heldenreise zwischen Alchemie und Politik

Das traditionsreiche Nockherberg-Singspiel steht im Jahr 2026 ganz im Zeichen des Magischen Dreiecks. Die Autoren Stefan Betz und Richard Oehmann haben ein Stück geschaffen, das sich zwischen Alchemie, schwarzer Magie und sogar Fleckentfernung bewegt. „A bisserl magisch, a bisserl post-apokalyptisch, aber auch heldenhaft“ soll die Inszenierung werden, wie Betz verrät. Der Titel „Wirf das Handtuch, Lindwurm“ lässt bereits auf eine dramatische und humorvolle Auseinandersetzung schließen.

Die Heldenreise: Vom Morgengrauen bis in die Nacht

Das Stück zeigt eine Heldenreise, die vom Morgengrauen bis spät in die Nacht reicht. Wer genau die Heldin oder der Held dieser Reise ist, bleibt vorerst ein gut gehütetes Geheimnis. Bekannt sind jedoch die Protagonisten, die von der Paulaner-Brauerei bereits vorgestellt wurden. Darunter finden sich prominente Namen wie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), Jens Spahn (CDU), Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), natürlich Markus Söder (CSU), Katharina Schulze (Grüne), Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und weitere politische Größen.

Co-Autor Richard Oehmann gibt einen kleinen Einblick in die Rollenverteilung: „Herr Merz bekommt in diesem Jahr eine bisserl größere Rolle als der Herr Söder.“ Dies deutet auf eine besondere Fokussierung innerhalb des politischen Spektrums hin, wobei die CDU/CSU-Lastigkeit in diesem Jahr besonders auffällt. Oehmann erklärt dies mit der aktuellen Regierungsbeteiligung: „Wir haben nun mal eine Bundesregierung und eine Landesregierung unter schwarzer Beteiligung.“

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Stephan Zinner: Der neue Fastenredner mit traditionellem Ansatz

Ein besonderer Höhepunkt des Abends wird die Fastenrede von Stephan Zinner sein, der erstmals in dieser Rolle auftritt. Der Schauspieler, der jahrelang im Singspiel die Rolle des Markus Söder verkörperte, löst Maxi Schafroth ab und verspricht eine Rückkehr zum klassischen Derblecken. „Ich werde kein Lied auf der Gitarre spielen“, betont Zinner und fügt hinzu, dass er auch auf ein Kostüm verzichten wird. Damit folgt er dem Wunsch der Paulaner-Brauerei nach einer traditionelleren Rede.

Zinner bereitet sich intensiv vor, probt in beengten Verhältnissen im Wohnzimmer und erhält Unterstützung von Co-Autor Martin Zeltner. Seine Tochter habe bereits einen Teil gehört und mit einem „Naja, mei“ kommentiert – was Zinner als brutales Lob einer 16-Jährigen interpretiert. Die Erwartungen sind hoch, besonders nachdem sich Paulaner im vergangenen Jahr von Maxi Schafroth getrennt hatte, dessen letzte Rede als zu düster empfunden wurde.

Politisches Derblecken: Flächendeckend und parteiübergreifend

Stephan Zinner betont, dass er beim Derblecken niemanden besonders herausgreifen möchte. „Das teilen wir ganz gut auf unter denen, die eh schon gerne in der Presse auftauchen“, erklärt er. Dieser Ansatz sei flächendeckend, parteiübergreifend und ergebe sich natürlich aus der aktuellen Nachrichtenlage. Der Kommunalwahlkampf werde dabei nur am Rande eine Rolle spielen, obwohl München-OB Dieter Reiter (SPD) wie gewohnt einen festen Platz im Ensemble hat.

Die Herausforderung, Persönlichkeiten aus der bayerischen Politik einzubinden, die einem breiten Publikum nicht bekannt sind, wird von den Autoren als schwierig eingestuft. Daher konzentriert man sich auf die großen Namen, die bereits nationale Bekanntheit genießen.

Tradition und Erwartungen: Ein Abend mit großer Geschichte

Stephan Zinner tritt in große Fußstapfen. Die Liste seiner Vorgänger reicht von Walter Sedlmayr über Erich Hallhuber, Bruno Jonas, Michael Lerchenberg bis hin zu Luise Kinseher. Jeder von ihnen hat die Fastenpredigt zur Salvatorprobe auf seine Weise geprägt. Als Nockherberg-Profi bleibt Zinner jedoch vorerst gelassen. „Die Aufregung hält sich noch in Grenzen. Der Druck steigt erst nächste Woche“, sagt er.

Insgesamt verspricht der Nockherberg 2026 einen Abend voller Magie, politischer Spitzen und traditioneller bayerischer Derbleck-Kultur. Mit einer Mischung aus Alchemie, schwarzer Magie und Fleckentfernung wird das Singspiel sicherlich wieder für Gesprächsstoff sorgen – sowohl im Saal als auch darüber hinaus.

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