„Bares für Rares“: Edelbrosche erzielt Tausende Euro bei Versteigerung
Edelbrosche erzielt Tausende Euro bei „Bares für Rares“

In der beliebten ZDF-Sendung „Bares für Rares“ sorgte am 28. April 2026 eine außergewöhnliche Brosche für Begeisterung. Das Schmuckstück aus den 1960er Jahren, das Hans-Otto und seine Frau aus Köln präsentierten, entpuppte sich als wahrer Schatz. Die geerbte Brosche war ein Hochzeitsgeschenk zur goldenen Hochzeit von Hans-Ottos Großvater und besticht durch ein spektakuläres Design mit funkelnden 3,3 Karat Brillanten und diamantbesetzten Trapezen im eleganten Stil der 60er Jahre. Gefertigt wurde sie vom renommierten Juwelier Weyersberg aus Düsseldorf, dessen Initial „W“ auf der Rückseite zu sehen ist.

Expertin schwärmt von meisterhafter Handarbeit

Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) zeigte sich tief beeindruckt von der meisterhaften Handarbeit: Fein gezogene Drähte in Kombination mit einer ausgezeichneten Fassung der Diamanten in Weißgold und Platin machen die Brosche zu einem wahren Schmuckkunstwerk. Sie schätzte den Wert auf 3.500 bis 4.000 Euro – ein Preis, der der emotionalen Bedeutung und der außergewöhnlichen Qualität des Stückes gerecht wird. Die kunstvoll gestalteten Drähte erinnern an ein Feuerwerk oder einen explodierenden Stern und verleihen der Brosche eine einzigartige Ästhetik.

Leidenschaftliches Bieterduell im Händlerraum

Im Händlerraum entbrannte sofort ein leidenschaftliches Bieterduell. Die Gebote schossen blitzschnell von 1.500 auf stolze 3.500 Euro. Schließlich erhielt Lisa Nüdling (46) den Zuschlag für den Original-Juwelen-Schatz. Hans-Otto zeigte sich äußerst zufrieden mit dem erzielten Top-Preis, der genau der Schätzung der Expertin entsprach. Die Familie kann sich nun freuen, und die Brosche sorgt sicher für eine glänzende Zukunft ihrer Enkelkinder.

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Weitere Raritäten vom 28. April 2026

Neben der Glanz-Brosche gab es in der Sendung weitere denkwürdige Fundstücke mit spannenden Geschichten. Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten und ihrer Expertenschätzungen:

  • Design-Leuchte von Harveiluce: Zoe und Raymond aus Krefeld fanden das Stück auf einem Trödelmarkt für 15 Euro. Es handelt sich um einen Entwurf des italienischen Designers Luigi Massoni für die Manufaktur iGuzzini aus den 1970er Jahren. Der Chromfuß und der Lampenschirm aus Kunststoff sind im typischen Space-Age-Design gehalten. Expertenschätzung: 300 bis 400 Euro.
  • Silberner Tulpenkrug: Das Ehepaar Sigrid und Andreas aus Gütersloh brachte einen Krug mit, den sie auf einer Auktion ersteigert hatten. Das Objekt stammt aus England und wurde 1735 aus 925er Silber im Barockstil gefertigt. Verziert ist er mit frühen Rokoko-Motiven sowie dem Stempel von William Shaw I. aus London. Der Krug weist einige Reparaturspuren auf. Expertenschätzung: 900 bis 1.100 Euro.
  • Cartier-Füllfederhalter: Hilde aus Zons brachte das Geschenk ihres Mannes von der Firma „Pasha de Cartier“ zur Expertise. Es handelt sich um einen Füllfederhalter mit einer dazugehörigen 18-Karat-Goldfeder. Das Objekt wurde 1989 aus versilbertem Metall im Trinity-Ring-Design gefertigt. Expertenschätzung: 350 bis 450 Euro.
  • Meissener Schützentellern: Hildegard und ihr Schwiegerenkel aus Paderborn brachten eine Serie von zehn Meissener Schützentellern mit. Es handelt sich um handgemalte Variationen desselben Schießscheiben-Motivs im „Neuer Ausschnitt“-Design von Johann Joachim Kändler. Die Objekte werden auf die Zeit zwischen 1895 und 1930 datiert. Expertenschätzung: 700 bis 800 Euro für das Set.
  • Hahn-Holzschnitt-Druck: Juana aus Bornheim brachte eine geschenkte expressionistische Darstellung des deutschen Künstlers Ewald Mataré aus dem Jahr 1937 in die Sendung mit. Der kunstvoll gezeichnete Hahn steht im Christentum für Reue, Umkehr und Verrat. Das Bild wurde gedruckt und auf Holz geschnitzt, hat aber im Laufe der Zeit stark vergilbt. Expertenschätzung: 1.000 bis 1.500 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF. Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

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