Die Lufthansa durchlebt turbulente Zeiten: Der 100. Geburtstag der Fluglinie wurde von Streiks der Belegschaft überschattet, die hohen Kerosinpreise setzen der Airline zu, und die Streichung des freien Handgepäckkoffers auf einigen Flügen stößt nicht überall auf Gegenliebe. Doch es gibt auch eine positive Nachricht: Rund 33.000 Beschäftigte der Lufthansa erhalten neue Uniformen.
Modenschau im Hangar One
Bei einer internen Modenschau in Frankfurt am Main präsentierten Angestellte rund 40 neue Uniformteile, die die Lufthansa gemeinsam mit der Bekleidungsmarke Boss entworfen hat. Das Erscheinungsbild bleibt klassisch in den Farben Dunkelblau und dem typischen Lufthansa-Gelb. Die Präsentation fand im Lufthansa-Veranstaltungszentrum „Hangar One“ statt.
Neue Kollektion ab Herbst
Die neuen Uniformteile sollen ab dem vierten Quartal an die Beschäftigten ausgegeben werden. Jeder Mitarbeiter erhält ein jährliches Bekleidungsbudget, das in der Kleiderkammer „Pillbox“ eingelöst werden kann. Laut Lufthansa sind die neuen Teile problemlos mit den aktuellen Strenesse-Uniformen kombinierbar. Diese waren vor 24 Jahren eingeführt worden und werden nun schrittweise ersetzt.
Tragetests und Highlights
Der Einführung gingen umfangreiche Tragetests voraus, an denen 150 Mitarbeiter aus Cockpits, Kabinen und Bodenstationen teilnahmen. Besonderen Anklang fanden die wieder eingeführten Hemden in Dunkelblau sowie ein Cape im Stil der Siebzigerjahre, das bislang nicht in der Kollektion enthalten war.
Visitenkarte der Airline
Airline-Chef Jens Ritter bezeichnete die neue Kleidung als Visitenkarte der Lufthansa. „Eine Uniform erzählt, wer wir sind, bevor wir ein Wort gesagt haben.“ James Foster von Hugo Boss erklärte, man habe „Schneiderexpertise und Luftfahrtkompetenz zusammengeführt“. Die neuen Uniformen sollen das Erscheinungsbild der Lufthansa-Mitarbeiter modernisieren und gleichzeitig die Tradition der Airline wahren.



