Bares für Rares: Unbenutztes Agfa-Foto-Set erzielt 300 Euro bei Bietergefecht
In der heutigen Ausgabe von Bares für Rares am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, standen wieder zahlreiche besondere Raritäten mit faszinierenden Herkunftsgeschichten im Mittelpunkt. Die Sendung präsentierte ein spektakuläres Highlight, das die Händler in einen regelrechten Bieterwettstreit verwickelte.
Das Highlight der Folge: Ein unberührtes Foto-Set aus den 1960er Jahren
Andreas Lorenz und Michael Rechter, zwei begeisterte Sammler aus Itzehoe und Beidenfleth, brachten ein scheinbar unscheinbares Fundstück zu Horst Lichter in die Sendung. Es handelte sich um ein Agfa-Rapid-Photo-Hobby-Set aus den Jahren 1965 bis 1973. Das Besondere daran: Das Set war noch originalverpackt und völlig unbenutzt, ein sogenanntes New Old Stock-Stück. Andreas, der die größte private Fotosammlung Europas besitzt, hatte das Set bei einer Haushaltsauflösung im Keller eines ehemaligen Ladens in der Region Hannover entdeckt. Es sollte eigentlich auf dem Müll landen, doch Andreas rettete es vor der Vernichtung.
Experte Sven Deutschmanek zeigte sich beeindruckt vom ausgezeichneten Zustand und der Vollständigkeit des Sets. Er erläuterte, dass das Set die Möglichkeit bot, Filme zu Hause selbst zu entwickeln. Der Wert liege nicht in der veralteten Technik, sondern ausschließlich in der absoluten Neuwertigkeit und der intakten Originalverpackung. Seine Schätzung belief sich auf 80 bis 100 Euro. Die Verkäufer, die für ein gemeinsames Drei Meter Bier am Vorabend 99 Euro ausgegeben hatten, hofften, diesen Betrag wieder hereinzuholen.
Heftiges Bietergefecht im Händlerraum
Im Händlerraum entfachte der außergewöhnliche Zustand des Sets einen starken Bieterkampf. Waldi, also Walter Lehnertz, startete bei 80 Euro, doch die Gebote stiegen rasch an. Besonders David Suppes zeigte sich extrem interessiert, da er bereits einen passenden Agfa-Werbeschrank besitze. Er betonte, dass ein solches unangetastetes Set wahrscheinlich kein zweites Mal zu finden sei. Am Ende erhielt David Suppes den Zuschlag für 300 Euro.
Die Verkäufer waren überglücklich und feierten den unerwarteten Erfolg. Sie hatten den Wunschpreis, der der Expertenschätzung entsprach, deutlich übertroffen.
Weitere Raritäten vom 11. Februar 2026
Neben dem Agfa-Foto-Set wurden in der heutigen Folge weitere bemerkenswerte Stücke präsentiert:
- Finnische Keramik-Adler-Figur: Ingeborg, eine Sozialarbeiterin im Ruhestand aus Dormagen, verkaufte eine abstrakte Keramik-Adler-Figur des finnischen Künstlers Ulf Tikkanen für die Manufaktur Arabia aus dem Jahr 1958. Dr. Bianca Berding schätzte den Wert auf 300 bis 500 Euro.
- Rubellit-Ring: Renate, eine Rentnerin aus Varel, und ihre Tochter Mirja präsentierten einen imposanten 750er-Goldring mit einem 39 Karat schweren Rubellit und 0,8 Karat Diamanten. Dr. Heide Rezepa-Zabel bewertete den Ring mit 5.000 bis 6.500 Euro.
- Keramik-Kerzenleuchter „Monolith“: Brigitte, eine Sammlerin aus dem Allgäu, und ihre Enkelin Charlotte brachten einen Jugendstil-Kerzenleuchter des Künstlers Max Laeuger mit. Dr. Bianca Berding schätzte den Wert auf 500 bis 600 Euro.
- Design-Hocker „Gnome“: Saskia und André aus Ostfriesland präsentierten einen skurrilen Design-Hocker in Form eines Gartenzwergs von Philippe Starck. Sven Deutschmanek schätzte den Wert auf 150 bis 200 Euro.
Ob und für wie viel Geld diese Stücke über den Händlertresen gingen, erfuhren die Zuschauer in der heutigen Folge von Bares für Rares um 15:05 Uhr im ZDF.



