Münchner Filmproduzent Martin Krug widmet Bank im Englischen Garten seinen Töchtern
Martin Krug: Bank im Englischen Garten für Töchter gewidmet

Münchner Filmproduzent Martin Krug widmet Bank im Englischen Garten seinen Töchtern

Für jeden Spaziergänger im Englischen Garten in München ist sie nun sichtbar: die „KRUG Bank 7“, eine besondere Liebeserklärung des Filmproduzenten und Medienunternehmers Martin Krug an seine beiden Töchter. Im exklusiven Gespräch mit der AZ spricht Krug über seine berühmten Töchter, das Leben in einer Patchwork-Familie und seine Ex-Frau Veronika Ferres.

Eine Bank als nachhaltiges Geschenk der Liebe

Martin Krug geht täglich mit seinem Hund Buddy im Englischen Garten spazieren, eine Routine, die ihn zu einer besonderen Idee inspirierte. „Ich wollte den beiden zu Weihnachten ein besonderes, ein nachhaltiges Geschenk machen“, erklärt Krug. Seine Töchter, Lilly Krug und Annabelle Ender, leben mittlerweile nicht mehr in München: Annabelle in Stuttgart und Lilly, die wie ihre Mutter Veronika Ferres als Schauspielerin arbeitet, in Los Angeles, wo sie mit Stars wie John Malkovich oder Gerard Butler dreht.

Die Lösung: Krug ließ sich auf eine exklusive Warteliste setzen und pachtete pünktlich zu Weihnachten eine Bank im Englischen Garten. Ein Messingschild trägt die Inschrift: „KRUG Bank 7 – für Lilly & Annabelle mit Ben in unendlicher Liebe, euer Papi“. Die Zahl 7 ist die Glückszahl der Familie, und Ben ist der Sohn von Annabelle und Enkel von Martin Krug. Die Bank bleibt für die nächsten zehn Jahre den Schwestern gewidmet, eine Geste, die bei der Übergabe für tränenreiche Momente sorgte.

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Enge Bindung trotz verschiedener Mütter

Obwohl Lilly Krug und Annabelle Ender verschiedene Mütter haben – Annabelle aus einer früheren Beziehung, Lilly aus der Ehe mit Veronika Ferres –, betont Martin Krug ihre innige Verbindung. „Das Wort 'Halb-Schwestern' gibt es bei uns nicht. Die beiden sind wie aus einem Eisen geschmiedet, ein Herz und eine Seele“, schwärmt der stolze Vater. Er fügt hinzu: „Es ist mein großes Glück, zwei Töchter von zwei so tollen Frauen zu haben.“

Diese Harmonie ist auch ein Verdienst von Ex-Frau Veronika Ferres, wie Krug anerkennt: „Veronika hat das immer gefördert, da muss man ihr ein großes Kompliment machen.“ Die Schwestern, zwischen denen 14 Jahre liegen, teilen eine tiefe Bindung, die durch solche Gesten weiter gestärkt wird.

Persönliche Erinnerungen und tägliche Rituale

Die Bank hat für Martin Krug auch eine persönliche Bedeutung. Schon als Lilly klein war, gingen Vater und Tochter regelmäßig im Englischen Garten spazieren, mit einem traditionellen Eis vom Kiosk am See-Einlauf, das auf eben jener Bank gegessen wurde. Heute läuft Krug mit Hund Buddy täglich an der Stelle vorbei, was ihn zu dem nachhaltigen Geschenk inspirierte.

Diese Geschichte zeigt, wie kleine Rituale und emotionale Gesten Familienbande über Distanzen hinweg festigen können. Für Martin Krug ist die Bank nicht nur ein physisches Denkmal, sondern ein Symbol der unendlichen Liebe zu seinen Töchtern, das jeden Tag im Herzen Münchens sichtbar ist.

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