Nach der Berlinale: Potsdamer Filmmuseum präsentiert deutschen Filmnachwuchs
Wenn die Berlinale am 22. Februar in Berlin zu Ende geht, beginnt im Filmmuseum Potsdam eine besondere Filmwoche. Vom 4. bis 8. März zeigt das Museum traditionell eine gebündelte Schau mit deutschen Nachwuchsproduktionen, die während des großen Filmfestivals über verschiedene Sektionen verteilt waren.
Neun Filme im Fokus
Insgesamt werden neun Filme präsentiert, zu deren Vorführungen Teile der Filmteams eingeladen sind. Die meisten Produktionen werden mit englischen Untertiteln gezeigt, was internationale Gäste ansprechen soll. Den Auftakt macht am 4. März der Film „Allegro Pastell“ unter der Regie von Anna Roller.
Die Geschichte erzählt von einem Paar Mitte 30, das sich in einer Fernbeziehung eingerichtet hat. Zur Premiere werden Regisseurin Anna Roller, Produzent Tobias Walker und Autor Leif Randt anwesend sein.
Highlights des Programms
- „Liebhaberinnen“ (5. März): Das Spielfilmdebüt von Regisseurin Koxi basiert auf einer Vorlage von Elfriede Jelinek und zählt zu den erwarteten Höhepunkten. Koxi war zuvor als Komponistin für Filme wie „Immaculata“ tätig.
- „Was an Empfindsamkeit bleibt“ (5. März): Ein Dokumentarfilm von Daniela Magnani Hüller, in dem die Filmemacherin einen Mordanschlag durch einen Mitschüler verarbeitet.
Zu den weiteren gezeigten Produktionen gehören sieben weitere Filme, die das breite Spektrum des deutschen Nachwuchses abbilden.
Babelsberg fehlt in diesem Jahr
Auffällig ist in diesem Jahr das Fehlen von Beiträgen aus der Filmuniversität Babelsberg. Die traditionsreiche Ausbildungsstätte, die normalerweise regelmäßig in den Spotlights vertreten ist, bleibt diesmal außen vor. Die Gründe dafür wurden nicht näher erläutert.
Die Nachwuchs-Schau im Filmmuseum Potsdam hat sich als fester Termin im Kulturkalendar der Region etabliert und bietet jungen Filmemachern eine wichtige Plattform für ihre Arbeiten.



