Rekord-Auktion in New York: Pink-Floyd-Gitarre für 12,4 Millionen Euro versteigert
Rekord-Auktion: Pink-Floyd-Gitarre für 12,4 Mio. Euro

Spektakuläre Versteigerung in New York bricht zahlreiche Rekorde

Bei einer außergewöhnlichen Auktion in New York wurden mehrere Weltrekorde aufgestellt und Millionenbeträge für ikonische Musikinstrumente sowie literarische Schätze erzielt. Die Versteigerung mit dem Titel „The Jim Irsay Collection: Hall of Fame“ beim renommierten Auktionshaus Christie's entwickelte sich zu einem historischen Ereignis für Sammler und Musikfans weltweit.

David Gilmours legendäre „Black Strat“ schlägt alle Rekorde

Das absolute Highlight der Auktion war zweifellos die sogenannte „Black Strat“ von Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour. Die schwarze Fender Stratocaster, die Gilmour unter anderem bei den Aufnahmen der epochalen Alben „The Dark Side of the Moon“ (1973) und „The Wall“ (1979) gespielt hatte, erzielte den sensationellen Preis von umgerechnet rund 12,4 Millionen Euro (14,55 Millionen US-Dollar). Damit ist sie die teuerste Gitarre, die jemals bei einer Versteigerung den Besitzer wechselte.

Der bisherige Rekordhalter war eine Gitarre von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, die 2020 für etwa 5,3 Millionen Euro (6 Millionen US-Dollar) versteigert worden war. Interessanterweise wechselte auch bei dieser Auktion ein Instrument aus Cobains Besitz den Besitzer: Eine blaue Fender-Mustang-Gitarre, die der Musiker im legendären Musikvideo zu „Smells Like Teen Spirit“ spielte, brachte rund 6 Millionen Euro (6,9 Millionen US-Dollar) ein.

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Die Jim Irsay Collection: Eine einzigartige Sammlung

Die gesamte Auktion umfasste 44 Lose und erzielte einen Gesamterlös von umgerechnet etwa 73,2 Millionen Euro (rund 84 Millionen US-Dollar). Laut Christie's wurden dabei insgesamt 23 Weltrekorde aufgestellt. Die Sammlung stammte von dem US-Unternehmer, Milliardär und Mäzen Jim Irsay, der 2025 verstorben war. Irsay, langjähriger Besitzer des NFL-Teams Indianapolis Colts, hatte über Jahrzehnte eine der bedeutendsten Kollektionen von Musik- und Popkultur-Memorabilia aufgebaut.

Neben den bereits genannten Gitarren erzielte auch die maßgefertigte Gitarre „Tiger“ des Grateful-Dead-Gitarristen Jerry Garcia einen beeindruckenden Preis von rund 10,1 Millionen Euro (11,56 Millionen US-Dollar). Damit gehörte sie zu den teuersten Instrumenten der Versteigerung.

Beatles-Erinnerungsstücke und literarische Schätze

Auch Objekte aus der Geschichte der Beatles fanden begeisterte Abnehmer. Ein Broadwood-Klavier von John Lennon wurde für etwa 2,8 Millionen Euro (3,2 Millionen US-Dollar) versteigert – ein Rekordpreis für ein Beatles-Objekt. Ein Bassdrum-Fell von Ringo Starrs Schlagzeug mit dem berühmten Beatles-Logo, das der Drummer beim legendären Auftritt in der „Ed Sullivan Show“ spielte, erzielte rund 2,5 Millionen Euro (ca. 2,9 Millionen US-Dollar).

Bob Dylans handgeschriebene Notizen zu seinem Songklassiker „The Times They Are a-Changin'“ waren dem Höchstbieter rund 2,2 Millionen Euro (2,5 Millionen US-Dollar) wert. Besonders bemerkenswert war jedoch der Verkauf eines literarischen Schatzes: Die Original-Typoskript-Rolle von Jack Kerouacs Beat-Klassiker „On the Road“ wurde für umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro (12,1 Millionen US-Dollar) verkauft und stellte damit einen neuen Rekord für ein literarisches Manuskript auf.

Die Auktion demonstrierte eindrucksvoll den anhaltenden Wert kultureller Ikonen und die Leidenschaft von Sammlern, historisch bedeutsame Objekte zu erwerben. Die Preise spiegeln nicht nur den materiellen, sondern vor allem den immateriellen Wert dieser Stücke wider, die Musik- und Literaturgeschichte geschrieben haben.

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