Nach schwerem Sturz: Senta Berger bangt vor Rückkehr in ihr Zuhause
Die Genesung von Senta Berger, die sich bei einem schweren Sturz während einer Lesungsprobe verletzt hatte, schreitet kontinuierlich voran. Doch die renommierte Schauspiel-Ikone steht nun vor einem bedeutenden und emotional belastenden Schritt, der sie mit tiefen Sorgen erfüllt: ihre Rückkehr in das eigene Zuhause. Nach einem Oberschenkelbruch und einer anschließenden Operation in Hamburg wurde Berger in eine Rehaklinik in ihrer Heimatstadt München verlegt, wo sie sich derzeit aufhält.
Familie als Stütze in schwierigen Zeiten
Ihre Familie hat sich in dieser herausfordernden Phase rührend um die 84-Jährige gekümmert. "Meine Söhne und ihre Frauen haben mir in der Klinik und später in der Reha sehr geholfen, waren immer an meiner Seite", berichtet Senta Berger in einem exklusiven Interview mit der Zeitschrift "Bunte". Ihr Sohn Simon Verhoeven plant als besondere Geste eine persönliche Kino-Vorführung ihres letzten Films "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke", bei dem er auch Regie führte – allerdings erst, wenn seine Mutter wieder vollständig genesen ist.
Herausforderungen der Rückkehr: Treppe und Alleinsein
Bis zu diesem Zeitpunkt stehen für Senta Berger noch einige schwierige Hürden bevor. Sie kann zwar weiterhin auf die Unterstützung ihrer Liebsten zählen, betont jedoch: "Wenn ich bald zu Hause sein kann, werden sie auch weiterhin für mich da sein." Dennoch bereitet ihr die bevorstehende Rückkehr große Ängste. "Ich werde einiges zu bewältigen haben, unter anderem die Treppe, die in den ersten Stock führt", erklärt die Schauspielerin. Ein weiterer kritischer Punkt ist das Alleinsein, besonders nach dem Tod ihres Ehemanns Michael Verhoeven im April 2024. "Aber auch anderes muss ich lernen zu bewältigen: vor allem mein Alleinsein zu Hause", fügt sie hinzu.
Zukunftspläne und eiserner Wille
Trotz dieser Bedenken zeigt sich Senta Berger kämpferisch und hat klare Ziele vor Augen. Zum 85. Geburtstag am 13. Mai möchte sie wieder das Tanzbein schwingen. "Polka wird es nicht gerade sein, aber ein Walzer wäre schon schön", wünscht sie sich im Gespräch mit "Bild". Mit ihrer ungebrochenen Kraft und dem eisernen Willen ist zu erwarten, dass die Schauspiellegende dieses Vorhaben erfolgreich umsetzen wird. Die letzten Wochen waren geprägt von Rückschlägen wie einem verpassten Kino-Auftritt und abgesagten Terminen, doch ihre Entschlossenheit bleibt unerschütterlich.



