Sharon Stone taucht in die rosarote Welt des Schaumrollenkönigs ein
Zwei Tage vor ihrem großen Auftritt beim traditionsreichen Wiener Opernball hat sich US-Filmstar Sharon Stone in die ungewöhnliche Unternehmenswelt ihres Gastgebers begeben. Der 63-jährige Karl Guschlbauer, der sich selbst stolz als „Schaumrollenkönig“ bezeichnet, lud die 67-jährige Schauspielerin in sein Süßwarenunternehmen im österreichischen St. Willibald ein.
Eine süße Verführung für den Opernball
Guschlbauer zeigte sich begeistert von seinem prominenten Gast und zog eine ungewöhnliche Parallele: „Sie ist eine süße Verführung“, erklärte der Unternehmer und meinte damit die Verbindung zwischen der Hollywood-Ikone und seinen eigenen Kreationen. Stone, die mit dem kultigen Erotikthriller „Basic Instinct“ internationalen Ruhm erlangte, erwies sich jedoch als zurückhaltend bei Süßigkeiten. Lediglich ein wenig dunkle Schokolade pro Tag gestand sie ein – mehr nicht.
Im Hinblick auf den bevorstehenden Opernball verriet die Schauspielerin ein besonderes Detail: Sie wird ein Kleid tragen, das einst der legendäre Star-Designer Valentino exklusiv für sie entworfen hat. Dies verspricht einen glamourösen Auftritt bei einem der gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres.
Auswanderungsgedanken und ein neuer Gesellschaftslöwe
Bei der Pressekonferenz zeigte sich Stone auch offen zu persönlichen Zukunftsfragen. Die gesellschaftspolitisch engagierte Künstlerin äußerte konkrete Gedanken über einen möglichen Umzug aus den USA. „Es ist eine komplizierte Zeit“, kommentierte sie die aktuelle Lage in ihrer Heimat. „Ich suche jedenfalls nach einem Ort außerhalb“, erklärte Stone und nannte dabei Frankreich als eine mögliche Option.
Der gemeinsame Auftritt mit Sharon Stone markiert für Karl Guschlbauer den Startschuss für eine ambitionierte Rolle: Er sieht sich als selbst ernannter Nachfolger des legendären Gesellschaftslöwen Richard ‚Mörtel‘ Lugner, der bis zu seinem Tod im Jahr 2024 mit prominenten Begleiterinnen wie Jane Fonda und Kim Kardashian regelmäßig für Schlagzeilen beim Opernball sorgte. „Ich bin der neue Lugner, aber anders“, betonte Guschlbauer gegenüber Journalisten.
Von der grünen Wiese zum Opernball
Das Unternehmen des „Schaumrollenkönigs“ hat eine bemerkenswerte Geschichte: Vor genau vierzig Jahren gründete Guschlbauer sein Süßwarenimperium mit dem charakteristischen pinken Firmenemblem auf der grünen Wiese in der österreichischen Provinz. Nun führt sein Weg direkt in den gesellschaftlichen Mittelpunkt Wiens, wo er mit Sharon Stone an seiner Seite Aufmerksamkeit erregen möchte.
Der Besuch der Hollywood-Legende in der beschaulichen Gemeinde St. Willibald und ihre anschließende Präsenz beim Wiener Opernball verbinden auf ungewöhnliche Weise ländliche Unternehmenskultur mit internationalem Starruhm – eine Mischung, die sowohl für den Gastgeber als auch für seine prominenteste Besucherin neue Perspektiven eröffnet.



