Sharon Stone taucht in rosarote Süßwarenwelt ein
Zwei Tage vor ihrem großen Auftritt beim traditionsreichen Wiener Opernball hat US-Filmstar Sharon Stone einen ungewöhnlichen Abstecher in die österreichische Provinz gemacht. Die 67-jährige Schauspielerin, die mit dem Kultfilm Basic Instinct weltberühmt wurde, besuchte den Süßwarenunternehmer Karl Guschlbauer in seinem Unternehmen in St. Willibald. Der 63-jährige Firmenchef, der sich selbst als Schaumrollenkönig bezeichnet, hatte die Hollywood-Ikone persönlich eingeladen.
Eine süße Verführung mit Schokoladenvorlieben
Bei der Pressekonferenz zeigte sich Guschlbauer begeistert von seinem prominenten Gast. Sie ist eine süße Verführung, schwärmte der Unternehmer und betonte, dass Stone perfekt zu seinen Produkten passe. Die Schauspielerin, die sichtlich gut gelaunt auftrat, bekannte sich allerdings nur in Maßen zu Süßigkeiten. Täglich ein wenig dunkle Schokolade, ja, aber das wäre es auch schon, verriet die Oscar-nominierte Darstellerin mit einem Lächeln.
Für den Opernball am Donnerstag hat Stone bereits ihre Garderobe ausgewählt. Ich werde ein Kleid tragen, das einst Star-Designer Valentino speziell für mich kreiert hat, enthüllte die Schauspielerin. Damit setzt sie die Tradition fort, mit aufwendigen Roben auf dem roten Teppich des Wiener Gesellschaftsereignisses zu glänzen.
Auswanderungsgedanken und europäische Zukunft
Die auch für ihr gesellschaftspolitisches Engagement bekannte Stone nutzte die Gelegenheit, um persönliche Pläne zu verraten. Auf Nachfragen von Journalisten äußerte sie konkrete Überlegungen, die USA zu verlassen. Es ist eine komplizierte Zeit, kommentierte sie die aktuelle Situation in ihrer Heimat. Ich suche jedenfalls nach einem Ort außerhalb, erklärte die Schauspielerin und nannte dabei Frankreich als mögliche neue Wahlheimat.
Diese Äußerungen lösten bei den anwesenden Medienvertretern besondere Aufmerksamkeit aus, da Stone bisher vor allem mit ihrer amerikanischen Identität in Verbindung gebracht wurde. Die Schauspielerin, die in den letzten Jahren vermehrt in Europa auftrat, scheint ernsthafte Pläne für einen dauerhaften Umzug zu verfolgen.
Der neue Gesellschaftslöwe mit pinkem Emblem
Unternehmer Karl Guschlbauer hat mit der Einladung an Sharon Stone ein klares Ziel verfolgt. Der Süßwarenfabrikant positioniert sich als selbst ernannter Nachfolger des legendären Gesellschaftslöwen Richard Mörtel Lugner. Ich bin der neue Lugner, aber anders, erklärte Guschlbauer der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Veranstaltung.
Der 2024 verstorbene Lugner hatte jahrzehntelang mit prominenten Begleiterinnen wie Jane Fonda und Kim Kardashian für Schlagzeilen beim Opernball gesorgt und gleichzeitig Werbung für sein Einkaufszentrum gemacht. Guschlbauer, der sein Unternehmen mit dem charakteristischen pinken Firmenemblem vor 40 Jahren auf der grünen Wiese in der österreichischen Provinz gründete, scheint ähnliche Pläne zu verfolgen.
Der gemeinsame Auftritt mit Sharon Stone markiert den offiziellen Startschuss für diese neue Rolle. Der Unternehmer hofft, durch die Zusammenarbeit mit internationalen Stars wie Stone nicht nur Aufmerksamkeit für sein Süßwarenunternehmen zu generieren, sondern auch als neuer Fixpunkt der Wiener Gesellschaft etabliert zu werden. Ob ihm dies gelingen wird, bleibt abzuwarten, doch der Anfang mit der Hollywood-Ikone ist zweifellos spektakulär.



