Werkleitz Festival Halle verlängert Kunstaufruf: Über 170 Einreichungen für 2026
Werkleitz Festival Halle: Kunstaufruf bis 31. März verlängert

Werkleitz Festival Halle verlängert Kunstaufruf für 2026

Das Werkleitz Festival in Halle (Saale) hat seine offene Ausschreibung für künstlerische Arbeiten bis zum 31. März verlängert. Bereits mehr als 170 Kunstschaffende haben Fotografien, textile Objekte, Filme, Zeichnungen, Gemälde und Gedichte für das Festival 2026 eingereicht. Das Festival mit dem Titel „Früher oder Später“ findet vom 2. bis 12. Juli im Puschkinhaus in Halle statt und steht im Zeichen des generationenübergreifenden Austauschs.

Internationale Bühne für Film- und Medienkunst

„Das jährlich stattfindende Werkleitz Festival, das 2008 aus der Werkleitz Biennale hervorgegangen ist, hat sich als bedeutende internationale Plattform für Film- und Medienkunst etabliert“, erklärt Pressesprecherin Isabel Lindemann. Mit einem flexiblen Format aus Filmprogrammen, Ausstellungen, Workshops, Symposien und Präsentationen von Stipendiaten verbinde es künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven zu gesellschaftlich relevanten Themen. Eine Mitmachausstellung sowie ein Filmprogramm sollen das Leitthema „Zeit“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Aufwandsentschädigung und Verkaufsoption für Künstler

Insgesamt sollen bis zu 100 künstlerische Arbeiten für die Ausstellung ausgewählt werden. Der Kunstaufruf richtet sich nicht mehr nur an Kreative aus Sachsen-Anhalt, sondern bundesweit und international. Für ausgestellte Werke ist eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro vorgesehen. Zudem können Arbeiten auf Wunsch der Künstler während der Ausstellung zum Verkauf angeboten werden, was zusätzliche Einnahmequellen eröffnet.

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Filmreihe im Puschkino stimmt auf Festival ein

Parallel zum verlängerten Kunstaufruf startet Anfang April eine begleitende Filmreihe im Puschkino in Halle, die als Einstimmung auf das Festival dient. Den Auftakt bildet am 1. April um 18.30 Uhr der Schweizer Spielfilm „Unruh“ (2022) von Cyril Schäublin. Diese Reihe greift das Festivalthema Zeit auf und bietet bereits vor dem Hauptevent kulturelle Highlights.

Einreichungen für die offene Ausschreibung sind noch bis zum 31. März per E-Mail an open-call@werkleitz.de möglich. Beiträge sollten mit Abbildungen, einer kurzen Beschreibung und der Adresse der Künstler eingereicht werden. Das Festival setzt damit auf eine breite Beteiligung und vielfältige künstlerische Ausdrucksformen.

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