Ex-Kanzler Olaf Scholz verrät bei Lit.Cologne: Sein Buch soll auf keiner Seite langweilig sein
Scholz: Mein Buch soll auf keiner Seite langweilig sein

Ex-Kanzler Olaf Scholz gibt Einblicke in Buchprojekt und Leseleidenschaft bei Lit.Cologne

Köln – Ein prominenter Gast sorgte für Aufsehen beim renommierten Literaturfestival Lit.Cologne in Köln: Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (67) diskutierte am Abend über seine persönlichen Lesegewohnheiten und gewährte exklusive Einblicke in sein aktuelles Buchprojekt. Der SPD-Politiker zeigte sich optimistisch über den Fortschritt seiner literarischen Arbeit.

„Das läuft sehr gut“: Scholz über Fortschritte bei seinem Buch

„Das läuft sehr gut“, verriet Scholz dem Publikum in Köln mit einem Lächeln. Der Ex-Kanzler betonte dabei seinen festen Vorsatz: „Ich hab' mir ganz fest vorgenommen, dass das Buch auf keiner Seite langweilig ist.“ Er wolle bewusst kein Werk schaffen, das lediglich als Geschenkartikel endet, sondern ein substanzielles literarisches Werk vorlegen.

Zum Inhalt seines Buches erklärte Scholz, dass es sich um „Erinnerungen sein sollen, die sich mit der Politik beschäftigen“ handelt. Seine eigene politische Laufbahn habe ihren Anfang genommen, als er im Alter von 17 Jahren der SPD beitrat – ein persönlicher Meilenstein, der sicherlich in den Memoiren Erwähnung finden wird.

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Warum Politiker-Autobiografien lesenswert sind

Auf die Frage nach der Relevanz solcher politischen Autobiografien antwortete Scholz differenziert. Vielleicht lese man sie, „weil man sich mit der jeweiligen Zeit auseinandersetzen wolle“. Leser könnten erwarten, dass der Autor zu bedeutenden politischen Ereignissen Stellung bezieht und möglicherweise auch „den einen oder anderen Fehler nicht unerwähnt“ lässt. Diese Offenheit könnte dem Werk zusätzliche Tiefe verleihen.

Leidenschaftlicher Leser: Wie Bücher Scholz' Weltbild prägen

Olaf Scholz beschrieb sich selbst als leidenschaftlichen und regelmäßigen Leser. Selbst während seiner Zeit in hohen Regierungsämtern habe er die Gewohnheit beibehalten, etwa auf Flugreisen zu lesen. Das Lesen habe ihm stets geholfen, „die Welt besser zu verstehen“ und neue Perspektiven zu gewinnen.

Früher ließ er sich in Buchhandlungen persönlich beraten, heute inspirierten ihn Empfehlungen aus Zeitungen oder anderen Medien. Besonders bewegend: Scholz gestand, dass ihm beim Lesen manchmal „die Augen feucht“ werden. „So abgestumpft möchte ich auch nicht sein, dass es mich nicht mehr berührt“, bekannte der Politiker und zeigte damit seine emotionale Verbindung zur Literatur.

Privatleben: Joggen auf Anraten der Ehefrau

Neben der Literatur verriet Scholz auch eine private Gewohnheit: In seiner Freizeit geht er joggen, allerdings eher, weil seine Frau ihn dazu anhalte. Diese kleine Anekdote rundete das Bild des vielseitigen Ex-Kanzlers ab, der sowohl intellektuelle als auch körperliche Aktivitäten schätzt.

Die Veranstaltung bei der Lit.Cologne unterstrich einmal mehr, wie Literatur Brücken zwischen Politik und Kultur schlagen kann – mit Olaf Scholz als lebendigem Beispiel für diese Verbindung.

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