Zeitzer Stadtbibliothek verzeichnet erfreuliche Nutzerzahlen und digitale Zuwächse
Zeitzer Bibliothek: Positive Zahlen bei Neuanmeldungen und Onleihe

Zeitzer Stadtbibliothek verzeichnet positive Entwicklung bei Nutzerzahlen

Die Stadtbibliothek Martin Luther in Zeitz am Michaeliskirchhof präsentiert für das Jahr 2025 erfreuliche statistische Daten zur Bibliotheksnutzung. Insgesamt verzeichnete die Einrichtung 796 aktive Nutzerinnen und Nutzer aller Altersgruppen, die im vergangenen Jahr für 70.476 Ausleihen sorgten.

Besucherzahlen und Veranstaltungen im Überblick

Neben den Ausleihzahlen verzeichnete die Bibliothek 8.303 Besucher sowie 82 Veranstaltungen mit insgesamt 1.542 Gästen. Besonders erfreulich sind die 110 Neuanmeldungen im Jahr 2025, darunter 33 Kinder unter zehn Jahren. Oberbürgermeister Christian Thieme (CDU) betonte: „Diese Zahlen geben Hoffnung, besonders die Neuanmeldungen bei den Jüngsten zeigen, dass neue Medien wie Bilderbücher und Tonies gut ankommen.“

Rückgang bei Veranstaltungen durch veränderte Nutzung

Der leichte Rückgang bei Besucherzahlen und Veranstaltungen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Ukrainische Zentrum Zeitz seit März 2025 seine Vorleseveranstaltungen für Kinder nicht mehr im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek durchführt. Stattdessen finden diese Aktivitäten nun in den eigenen Räumlichkeiten des Zentrums am Roßmarkt statt.

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Digitaler Aufwärtstrend bei der Onleihe

Ein besonders positiver Trend zeigt sich im Bereich der digitalen Ausleihe. Die Onleihe verzeichnet einen deutlichen Anstieg, was auf die wachsende Beliebtheit digitaler Leseangebote hinweist. Oberbürgermeister Thieme resümierte: „Das digitale Lesen gewinnt kontinuierlich an Bedeutung.“ Um diese Entwicklung weiter zu fördern, plant die Stadtverwaltung, alle städtischen Einrichtungen – einschließlich der Bibliothek – verstärkt in den Social-Media-Kanälen zu präsentieren.

Die Zahlen belegen, dass die Zeitzer Stadtbibliothek trotz veränderter Nutzungsgewohnheiten eine wichtige kulturelle und bildungsfördernde Institution in der Stadt bleibt, die sowohl traditionelle als auch digitale Angebote erfolgreich integriert.

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