Modedesignerin verklagt König Charles III. Stiftung auf Millionen-Schadensersatz
Designerin klagt König Charles Stiftung auf 7 Millionen Euro

Modedesignerin verklagt König Charles III. Stiftung auf Millionen-Schadensersatz

Eine Londoner Modedesignerin hat eine Wohltätigkeitsorganisation von König Charles III. auf Schadensersatz in Höhe von knapp sieben Millionen Euro verklagt. Die Klage wirft der Organisation vor, eine vereinbarte Zusammenarbeit überraschend abgesagt zu haben, was zu erheblichen finanziellen Verlusten geführt habe.

Vorwürfe der Designerin Amanda Navaian

Die britische Designerin Amanda Navaian, 43, klagt gegen den King Charles III Charitable Fund sowie die Hilfsorganisation FareShare. Laut mehreren britischen Medienberichten, darunter der Daily Mail und dem Telegraph, soll die Zusammenarbeit für das King's Coronation Food Project im Jahr 2024 geplant gewesen sein. Navaian hatte vorgeschlagen, ein Galadinner zu veranstalten und eine kuratierte T-Shirt-Kollektion zu entwerfen, um Spenden für die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung zu sammeln.

Die Designerin behauptet, die Zusammenarbeit sei bei einem Zoom-Call mit zwei Verantwortlichen des Projekts mündlich vereinbart worden. Im Juli 2024 habe der King Charles III Charitable Fund die Unterstützung jedoch plötzlich zurückgezogen und die Zusammenarbeit beendet.

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Folgen der angeblich abrupten Absage

Navaian führt aus, dass ihr Unternehmen Marici London, das umweltfreundliche Handtaschen herstellt, durch die Absage des Projekts zerfallen sei. Sie erklärte vor Gericht: "Es gab keinen triftigen Grund für die Absage des Dinners, und kurz darauf brach mein gesamtes System zusammen. Alles, was mir wichtig war, hing von diesem Projekt ab. In der Startwoche hätten wir über eine Million Pfund Umsatz erzielen können."

Die Designerin berichtet von psychischen Belastungen und langen Arbeitsausfällen, die zu erheblichen finanziellen Einbußen geführt hätten. Die Klage wirft den Beklagten Vertragsbruch, arglistige Täuschung und unrechtmäßige Einmischung in Geschäftsbeziehungen vor.

Reaktion der Beklagten

Die Beklagten bestreiten die Vorwürfe entschieden. Ein Sprecher der beteiligten Organisationen sagte gegenüber Civil Society: "Wir haben uns über ein Jahr lang intensiv mit Frau Navaians Anliegen auseinandergesetzt und bedauern zutiefst, dass sie diese unbegründeten Anschuldigungen weiterhin erhebt."

Ein Urteil in diesem Rechtsstreit steht noch aus. Die Klage hat bereits für erhebliches Medieninteresse gesorgt und wirft Fragen zur Zusammenarbeit zwischen königlichen Wohltätigkeitsorganisationen und privaten Unternehmen auf.

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