Kubanische Jazzlegende Dayramir González gastiert am Karsamstag im Roten Horizont Halle
Ein musikalisches Highlight erwartet die Besucher am Osterwochenende in Halle: Der international gefeierte kubanische Jazzpianist Dayramir González gibt am Karsamstag, dem 4. April, ein exklusives Solokonzert im Roten Horizont. Der Eintritt zu dieser besonderen Veranstaltung ist frei, was die Vorfreude bei Musikliebhabern zusätzlich steigert.
Vom Arbeiterviertel Havannas auf die Weltbühnen
Dayramir González, der im Arbeiterviertel Cerro in Havanna aufwuchs, hat sich mit seinem einzigartigen Klavierspiel einen Namen auf den großen Bühnen der Welt gemacht. Der 42-jährige Musiker verbindet in seinem Stil klassische Musik des 19. Jahrhunderts mit afro-kubanischen Rhythmen und modernen Jazz-Improvisationen. Diese musikalische Vielfalt macht seine Konzerte zu einem besonderen Erlebnis, das Grenzen überwindet.
Pionierleistung am Berklee College of Music
González, dessen Vater selbst Jazztrompeter war, schrieb Musikgeschichte: Als erster kubanischer Staatsbürger erhielt er ein Vollstipendium am renommierten Berklee College of Music in Boston. Bereits mit 26 Jahren stand er in der weltberühmten Carnegie Hall auf der Bühne – eine Karriere, die seinesgleichen sucht. Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich González als Musikpädagoge und arbeitet mit Studenten der Cuban Jazz Academy zusammen.
Ein befreiendes Konzerterlebnis erwartet die Besucher
Seine Auftritte sind bekannt für ihre intensive Atmosphäre: González schafft ein befreiendes Erlebnis für Musiker und Publikum gleichermaßen, während er virtuos durch unzählige Taktarten tanzt. Nach seinen Konzerten benötigt der Pianist oft einen Moment, um wieder in den Alltag zurückzufinden – so sehr versinkt er in seiner Musik. Ein Abend, der beweist: Mit 88 Tasten lässt sich die Welt verbinden.
Das Konzert beginnt am Samstag, dem 4. April, um 20 Uhr im Roten Horizont Halle. Musikinteressierte sollten sich diesen Termin nicht entgehen lassen, denn solche Gelegenheiten, einen Musiker von internationalem Format in dieser Intimität zu erleben, sind selten.



