Ein kleines, aber feines Musikfestival erwartet die Besucher in Naumburg. Am 8. und 9. Mai findet das NaumburgJazz-Festival im historischen Ratskeller statt. Initiator Ralph Steinmeyer hat für eine bemerkenswerte Ausgewogenheit gesorgt: 50 Prozent der auftretenden Künstler sind Männer, 50 Prozent Frauen – eine Seltenheit in der Jazzszene.
Programm am ersten Tag
Den Auftakt am Freitag, den 8. Mai, gestaltet die Leipziger Band Bella Acoustic Vibes. Die Formation um die Pianistin Franziska Fürnberg, die Sängerin und Percussionistin Lia Roth sowie den Multiinstrumentalisten Stanley Becker präsentiert „zeitlose Klassiker in neuem Gewand“. Anschließend betritt Terrence Ngassa mit seinen Kölner Kollegen die Bühne. Die Band war bereits im Vorjahr beim Festival zu Gast und sorgte für Begeisterung.
Programm am zweiten Tag
Der Samstag, 9. Mai, beginnt mit dem Saxofonquartett Lilith aus Dortmund. Die vier Musikerinnen nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise über Kontinente und Epochen hinweg. Danach folgt das Trio Marion & Sobo Band aus Bonn. Ihr Stil erinnert an Gypsy-Jazz mit einem Hauch französischer Leichtigkeit, vergleichbar mit der Band Zaz. Frontfrau Marion Lenfand-Pneus, eine Sängerin und Gitarristin franko-amerikanischer Abstammung, verleiht dem Ensemble durch ihre Improvisationen im Scat-Gesang eine besondere Note.
Rückkehr nach der Pandemie
Die Jazztage fanden bis zum Corona-Lockdown in der gesamten Naumburger Innenstadt statt. Nach einer mehrjährigen Pause wurde das Festival im vergangenen Jahr wiederbelebt. Die Konzerte finden jeweils von 19 bis 22 Uhr im Ratskellersaal statt. Karten sind im Vorverkauf unter [email protected] oder beim Naumburger Tageblatt in der Salzstraße 8 erhältlich.



